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Sonntag 06.04.2014, Frühlings-Radtour bergwärts

„im Lockwitzgrund bergan vorbei an der Talsperre Malter bis zur Butterstraße“

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  am Fährgarten Johannstadt

 

Auch an diesem Morgen gab es kurze Regenschauer – aber nur bis gegen neun Uhr. Als ich kurz vor zehn am Treffpunkt ankam, warteten schon drei Leute und zwei weitere kamen gerade an. Da sich Jörg angemeldet hatte und noch nicht da war, gab‘s ein „Startbier“ im Fährgarten. Inzwischen kam Jörg an und es ging los.

Wir starten elbaufwärts, fuhren vorbei an der Waldschlösschenbrücke und am Blauen Wunder (wo mir ein Batterierücklicht abfiel) bis nach Laubegast. Dort ging es dann ab von der Elbe ab erst auf Nebenstraßen, dann  auf Wegen durch Gartengemeinschaften bis zur Pirnaer Landstraße. Nachfolgend fuhren wir auf Nebenstraßen bis zur Windmühlenstraße und ab da erst auf einem Weg entlang des Lockwitzbaches zur Dohnaer Straße und dann zur Schlosskirche Lockwitz. In Dresden-Lockwitz ging’s dann links weg und Antje befürchtete schon, dass es denn in Sichtweite liegenden steilen Berg hinauf gehen würde. Aber wer schon makl mit mir in Kreischa war, weiß, dass wir immer kurz vor dem Berg rechts abbiegen und solange es geht entlang des Lockwitzbaches auf Anliegerstraßen gen Kreischa radeln. Irgendwann muss man dann auf die Staatsstraße, auf der es nur unterbrochen von einer kurzen Pipi-Pause nach Kreischa ging.

Dann fuhren wir – wie gehabt -  weiter durch Lungkwitz in Richtung Reinhardsgrimma. Und ab dem Ortsausgang von Lungkwitz ging es dann stetig bergan. Nach dem Passieren der Teufelsmühle (ab hier gibt es einen kurzen, steilen Weg zum Wilisch) fuhren wir an der Gabelung nicht nach links in Richtung Reinhardsgrimma sondern rechts hinauf in Richtung Hirschbach. Dieser Anstieg ist zwar nicht so sehr steil, aber sehr sehr lang. In Hirschbach folgt dann ein kurzer steiler Anstieg, wo alle kurz zu kämpfen hatten und es ging in Richtung Hermsdorf. Diesen Ort streiften wir nur kurz, da unsere Route unterhalb des steilen Anstiegs links ab ging. Über Berg und Tal (ja, es wurde auch mal ein Stück geschoben) gelangten wir nach Oberhäslich. Dort machten wir beim Bäcker Rast und entgegen erster Äußerungen holte sich am Ende jeder sein Stück Kuchen – es gab ja auch eine leckere Auswahl.

Dann ging es weiter, erst über die Bundesstraße B 170, dann durch die Felder und anschließend in die Dippoldiswalder Heide. Um den letzten Herbst gefahrenen Weg wiederzufinden, hatte Jörg sein Navi mit – leider kam der Befahl zum Abbiegen eine Kreuzung zu zeitig, so dass es am Ende ein Glück war, dass dort nach wenigen Metern ein Tor stand. Also wieder PP-Pause und danach erst breiteren und später auf schmalen Waldwegen bis an die ersten Häuser von Malter, wo wir oberhalb des Ortes und der Talsperre eine kurze Rast einlegten – Jörg und ich hatten Sekt mit so wurden unsere Taschen leichter. :-)  … (Fotos folgen noch)

Dann geht es hinab in den Ort und entlang der Kleinbahnstrecke zur Sperrmauer, über welche wir hinweg bis nach Paulsdorf fuhren.  Hier verließen wir die Talsperre und fuhren entlang des Seifenbachs (und dessen derzeit trockenen Seitental der Talsperre) bis zur Seifenstraße. Ab hier war es bei unserer Erkundungsfahrt im Herbst letzten Jahres dann teilweise im Wald durchs Unterholz gegangen und so hatte ich für diese Tour entschieden, die Umfahrung über die Siedlung „Am Waldesrand“, welche schon zu Seifersdorf gehört und den Seifersdorfer Kirchweg zu nehmen. Dort waren die Wegebedingungen auch sehr gut, aber: Es ging anfangs sehr stark bergauf. Selbst auf dem Seifersdorfer Kirchweg lauerten Tächen und Hügel, so dass dies Tour ihrem Namen Bergtour alle Ehre machte. Am Ortseingang von Paulshain ging es gleich wieder rechts ab in den Wald, wo eine lange Abfahrt auf Waldwegen folgte. Und danach ging‘s wieder bergauf – bis wir den Marktweg erreichten.  Auf dem Marktweg fuhren wir denn vorbei am Waldsportplatz Höckendorf bis zur Butterstraße, auf der wir zuerst in Richtung Somsdorf fuhren, um dann nach rechts abzubiegen und über Lübau zur Rabenauer Mühle zu gelangen, wo wir in der Wanderrast einkehrten. … (Fotos folgen noch)

Weiter ging es dann im Rabenauer Grund bis nach Hainsberg. Wir folgen dann der Weißeritz durch Freital und

machten in der neuen Grünanlage in Höhe des Neumarktes noch mal Rast. Dort gab es ein Klangspiel und Liegegestelle zum Chillen. Dabei verzehrten wir noch die Reste an Essen und Trinken. Anschließend ging es durch Freital – immer in der Nähe der Weißeritz bleibend. Neben dem „Goldenen Löwen“ ist eine neue Fahrradbrücke über die Weißeritz entstanden – wir fuhren darüber. Und am Stadtende von Freital ging es dann in den Plaunschen Grund, der uns nach Dresden führte.

Am Abzweig der Reisewitzer Straße verabschiedeten sich Antje und Gaston – sie wohnen in Löbtau. Und als wir an der Kreuzung mit der Kesselsdorfer Straße ankamen, stellten Ina und Kathrin fest, dass ab dort ja die Line 7 der Straßenbahn fährt, mit der sie eh nach Klotzsche fahren wollten. Und so fuhren wir dann zu zweit noch über den Radweg im Grünzug des ehemaligen Kohlebahnhofs der Albertbahn, vorbei am Elsa–Fenske-Heim, über den Postplatz, vorbei an der Frauenkirche und der Synagoge bis zum Elberadweg unter der Carolabrücke. Auf dem Elberadweg ging‘s bis zum Fährgarten, wo wir gegen um sieben ankamen.  

Mit einer Tagesfahrstrecke von 74 km erreichten wir die vorher geschätzten 80 km nicht ganz. Allerdings haben wir in den 5 Stunden effektiver Fahrzeit in Summe 598 Höhenmeter Anstieg erobert und waren mit einem Gesamtschnitt von 14,9 km/h auf dieser Bergtour nicht schlecht unterwegs.

 

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