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Sonntag 22.06.2014   leichte Frühjahrs-Radtour - Brückentour

„Über sieben Brücken sollst Du geh’n, …“ – ich hab 42 Brücken gefunden, auf denen wir über eine Straße, über die Eisenbahn oder über einen Fluß fahren werden

Treff war Sonntag, den 22.06.2014 um 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg am Fährgarten Johannstadt

Es gab im Vorfeld ein paar Anmeldungen (Jörg / Kathrin und Ina). Am Treffpunkt waren dann sowas wie „verkehrte Welt“ – ich sah von weitem schon, dass Jörg da war. Daneben stand Ralf (der mit dem Kaffee Latte). Nur die zwei Frauen (Kathrin und Ina) fehlten noch. So haben wir noch kurz gewartet. Immerhin kann ja so ein hochwertiges, unfiltriertes isotonisches Startgetränk auch sehr leistungsfördernd wirken. Ich merkte dabei, dass ich ohne Geld unterwegs war – mein Portemonnaie lag noch zu Hause am Computer. Und da war er wieder – so ein Augenblick der Gemeinsamkeit. Spontan griffen sowohl Jörg wie auch Ralf in ihre Taschen und boten mir an, mir Geld zu borgen. Da ich Jörg eher wieder sehen würde, nahm ich dann sein Angebot dankend an. Also fix das Startgetränk geholt und da rollten die Damen schon ein. Das war wieder mal ein gutes Beispiel, dass es sich lohnt, sich vorher anzumelden – da kann dann auch mal noch etwas gewartet werden. Ihre „Ausrede“ – der Bäcker auf der Hauptstraße hatte wohl gerade seinen kommunistischen Tag – zumindest ging es da ewig nicht voran. Für ein isotonisches Startgetränk blieb den zwei Mädels leider keine Zeit – da wurde auf die erste Rast im Schillergarten verwiesen, der ja auf den ersten Blick nicht weit entfernt ist.

Wir starteten am Fährgarten Johannstadt und fuhren vor zum Käthe Kollwitz-Ufer und auf dem Radweg daneben bis zur Albertbrücke (1a) auf der wir die Elbe querten. Weiter ging’s auf dem Elberadweg elbabwärts erst durch die Filmnächte und weiter bis kurz hinter die Marienbrücke, wo wir über die Uferstraße und die Leipziger Straße zur Marienbrücke (2) gelangten, auf der wir die Elbe überquerten. Wir fuhren bis zur Straßenbahnhaltestelle, querten dort die Straße und dann ging’s über einen Wiesenweg direkt zur Devrienstraße. Auf dem Fahrradstreifen der Devrienstraße fuhren wir vorbei am Landtag bis zum Theaterplatz und erklommen dort die Augustusbrücke (3), die uns wieder über die Elbe führte. Am Ende der Augustusbrücke fuhren wir gerade weiter, vorbei am Goldenen Reiter ging es in die Hauptstraße, auf der wir bis kurz vor den Albertplatz radelten. Hier querten wir die Albertstraße und gelangten in die kleine Bautzner Straße. Auf halbem Weg zwischen der Glacisstraße und der Hoyerswerdaer Straße querten wir die Bautzner Straße und fuhren durch den Torbogen neben der Grützner-Villa in die Innenhöfe, durch die wir zur Böhmischen Straße gelangten, auf der wir zur Rothenburger Straße kamen. Auf dieser und der Görlitzer Straße fuhren wir bis zum Alaunplatz. Hier haben wir uns rechts gehalten und gelangten über die Tannenstraße und einen Fußweg vorbei an der russischen Kirche bis zur Stauffenbergallee. Der Bereich neben der russischen Kirche war zugleich der höchste Punkt unserer Tour. Neben der Stauffenbergallee fuhren wir auf der hohen Brücke über den Prießnitzgrund (4). An der nachfolgenden Kreuzung bogen wir nach rechts ab in die Marienallee und kurz darauf noch einmal nach rechts in die Jägerstraße. Die nächste Möglichkeit, nach links abzubiegen brachte uns in die Prießnitzstraße. Direkt im Kreuzungsbereich überquerten wir erneut die Prießnitz (5), die dann links neben der Straße verläuft. An der nächsten Kreuzung ging es nach links, wir fuhren auf der Nordstraße über die Prießnitz (6) und weiter bis zur Bachstraße. In diese ging es rechts rein, um an der nächsten Kreuzung nach rechts in den Bischofsweg abzubiegen. Auf diesem fuhren wir wieder über die Prießnitz (7) und anschließend nach links in die Prießnitzstraße, auf der wir bis zur Bautzner Straße rollten. Hier querten wir auf der Bautzner Straße erneut die Prießnitz (8) und dann ging’s kurz vor der Tankstelle rechts rein in den Diakonissenweg und runter in Richtung Elbe. In Sichtweite der Elbe folgten wir dem Diakonissenweg nach rechts und fuhren über die  Prießnitz (9). Neben dieser gelangten auf den Elberadweg, mit dem es abermals über die Prießnitz (10a) ging. Wir fuhren weiter elbaufwärts bis zur Waldschlösschenbrücke (11a), auf welcher wir die Elbe querten, dann ging‘s weiter bis zum Schillergarten, wo wir das erste Mal Rast machten. Wir fanden einen freien Tisch direkt am Geländer in Richtung Elbe, es gab lecker Bier (Duckstein vom Fass) und vielerlei vom Grill. Ich probierte mal eine scharfe italienische Bratwurst – ja so was ist mal eine gute Abwechslung im Einerlei der Grillpartys. Beim Blick über die Elbe direkt auf die Schwebebahn bemerkte dann noch jemand, dass es „oben“ auch Fischsemmeln gab – drei der fünf Leute probierten diese gleich mal aus. Allerdings ein kleines Eckl für 2,50 € - und dann nur ein Rollmops auf eine trockene Semmel gelegt, das haben wir woanders schon besser gesehen.

Dann ging es wieder los, immerhin „warteten“ ja noch 31 Brücken auf uns. Beim Anstieg zum Schillerplatz sahen wir, dass dort links eine Sparkasse war und Jörg ging noch etwas Geld abheben, um mir dann meinen „Borgbetrag“ noch etwas aufzustocken (ich hatte ja früh in der Eile mein Portemonnaie zu Hause vergessen).  Es folgte die Querung der Elbe auf dem Blauen Wunder (12a) und die Abfahrt zum Körnergarten. Über das neue Teilstück des Elberadweges unter dem Blauen Wunder hindurch gelangten wir zum Körnerweg. Auf diesem fuhren wir zurück zum Körnerplatz und anschließend nochmal über das Blaue Wunder (12b). Da wir jedes Mal den Gehweg neben der eigentlichen Brücke benutzten, fuhren wir vorsichtig und gingen mit den wenigen Fußgängern besonders rücksichtsvoll um. Die (rechtlich einwandfreie) Variante, jeweils auf der Straßenfahrbahn über das Blaue Wunder zu fahren, hatte ich bereits im Vorfeld – auch im Rückblick auf den letzten Stau nach einem Unfall zwischen Auto und Radfahrer – verworfen. Am Schillerplatz ging’s dann rechts ab zur Goetheallee, auf der wir bis zur Waldschlösschenbrücke (11b) fuhren, um danach auf dieser wieder die Elbe zu queren. Weiter ging’s rechtselbig auf dem Elberadweg erst über die Prießnitz (10b) und dann weiter bis kurz hinter die Albertbrücke. Hier fuhren wir dann sozusagen „in halber Höhe“ durch den sehr schönen Garten und leicht unterhalb vor der Staatskanzlei entlang zur Carolabrücke (13), auf welcher wir nach dem kurzen Anstieg vor dem Finanzministerium die Elbe querten. Wir fuhren weiter vorbei an der Synagoge (neue Verkehrsführung für die Radfahrer) zum Pirnaischer Platz und weiter zum Külz-Ring. Am Pirnaischer Platz schaffte es die Ampel, unsere kleine Gruppe zu teilen, aber Jörg führte im Stile eines „Wasserholers“ Kathrin schnell wieder ans „Hauptfeld“ heran. Nach dem Überqueren des Dippoldiswalder Platzes ging es auf die Budapester Straße und mit ihr auf einer langen Brücke (14) über die Eisenbahnanlagen des Hauptbahnhofes. Wir folgten der Budapester Straße und bogen an der Ampelkreuzung rechts ab auf die Nossener Brücke, die uns zuerst über die Zwickauer Straße (15) und dann über die Eisenbahngleise (16) führte. Kurz nach der Brücke über die Eisenbahn ist rechts ein Treppe nach unten – wir rollten (oder schoben) lieber auf dem daneben „geschaffenen“ Trampelpfad nach unten. Dann ging’s scharf rechts und wir fuhren auf einem Trampelpfad am Kraftwerk Mitte vorbei zur Fabrikstraße. Auf dieser und der Hofmühlenstraße gelangten wir bis zur Würzburger Straße, auf welcher wir über die Weißeritz (17) fuhren. Da meldete sich Kathrin, sie hätte Durst, ob wir nicht mal halten wollten. Also schnell noch gemeinsam nach links in die Einbahnstraße (Agnes-Smedley-Straße) eingebogen und da war dann auch direkt an der Weißeritz so eine Art freie Parkbuchte neben einer Spendenbox für Schuhe und Textilien. So kamen wir ganz ungeplant zu unserer zweiten Rast. Bei der Gelegenheit haben wir an Kathrins Fahrrad die Lenkerhörnchen etwas steiler gestellt und Jörg stellte fest, dass seine Zeit für die Radtour sich ihrem Ende näherte (er wollte noch zum 18. Geburtstag seines kleinen Sohnes fahren). So haben wir noch kurz ein bisschen geschwatzt und Jörg verabschiedete sich in Richtung Hbf (er hatte dort sein Auto stehen).

Nun nur noch zu viert ging es weiter auf der Agnes-Smedley-Straße bis zur nächsten Kreuzung, wo wir nach links über die Radfahrer-/Fußgängerbrücke (18) fuhren, um auf der Hofmühlenstraße bis zur Bienertmühle zu fahren. Direkt vor der Bienertmühle ging es dann entlang der Straße Altplauen auf der neuen Brücke (19) ein weiteres Mal über die Weißeritz. Am Kreisverkehr bogen wir rechts ab in die Tharandter Straße, auf der wir ein ganzes Stückchen in Richtung Innenstadt fuhren. Kurz nach dem Fahrradhändler ging es dann rechts in die Oederaner Straße, die uns wieder über die Weißeritz (20) führte. Dann fuhren wir gleich links ab mitten über den Ermelplatz (auf ordentlichen Wegen!) bis vor zur Freiberger Straße, wo wir hinauf zur Kreuzung Kesselsdorfer Straße wieder auf der Brücke über die Weißeritz (21) fuhren, um dann rechts auf die Löbtauer Straße einzubiegen,  auf ihr über Brücke über die Weißeritz (22) zu fahren und dann nach links in die  Wernerstraße einzubiegen. Auf der Wernerstraße ging es nochmals über die Weißeritz (23) und anschließend erst leicht bergan und dann rechts in die Lübecker Straße. Nach dem Netto fuhren wir rechts in die Drescherhäuser und auf diesem Weg bis vor zur Kreuzung Emerich-Ambros-Ufer /Fröbelstraße. Dort ging es mit der Fröbelstraße über die Weißeritz (24) und danach links aufs Emerich-Ambros-Ufer. Nach einem Stück Weg kommt links die (für Autos gesperrte) Straßenbrücke, auf der wir die Weißeritz querten (25) und auch gleich die Straße. Es ging auf dem Fußweg nach rechts ein kurzes Stück bis ein Weg durch die Kleingärten kommt. Diesen fuhren wir mit zunehmender Steigung entlang und erreichten die Lübecker Straße.  Auf der Lübecker Straße ging es ein Stück bergab und dann ist rechter Hand das Lübecker Eck, die Spartenkneipe der Kleingärtner, wo wir nun das dritte Mal Rast machten. Mit 25 Brücken war nun schon mehr als die Hälfte der Brücken geschafft, ob es aber auch schon die Hälfte der Gesamtstrecke der Tour war? Es gab lecker Mittagessen - Beefsteak mit Sauerkraut und Kartoffeln für 4,50 € und Ralf war erst schon etwas unruhig und verabschiedete sich dann, da auch er zum Abend hin noch einen Termin hatte.

Gut gestärkt ging es dann zu Dritt weiter. Zuerst schoben wir die Räder raus auf die Lübecker Straße, dann ging’s gleich rechts auf dem Fuß-/Radweg quer durch die Gartensparte hinab zum Emerich-Ambros-Ufer. Wir überquerten die Straße und auf der Radfahrer-/Fußgängerbrücke die Weißeritz (26). Dann ging es weiter auf dem Emerich-Ambros-Ufer bis zur nächsten Kreuzung, wo wir links abbogen und auf der Brücke über die Weißeritz (27) bis zum Cottaer Gymnasium fuhren. Am Gymnasium ging es an der Ampel rechts weg und danach noch einmal rechts in den Bahnweg, auf dem wir bis vor zur Hamburger Straße gelangten. Dort ging es nach rechts auf den Fußweg und weiter auf der Hamburger Straße über die Weißeritz (28) bis vor zur großen Kreuzung. Dort wird die Hamburger Straße erst über den Flügelweg (29) und anschließend über das Bahngleis zum Hafen (30) geführt. Es ging weiter entlang der Hamburger Straße bis zur Waltherstraße. Hier kürzten wir über den Aldi-Parkplatz etwas ab und gelangen über die Waltherstraßenbrücke (31) zur Fröbelstraße,  auf welcher wir zur Löbtauer Straße fuhren. Auf dem Radfahrstreifen entlang der Löbtauer Straße und der Weißeritzstraße fuhren wir bis zur Pieschener Allee und folgten dieser inn Richtung Neue Messe. Über den Schlachthofring erreichen wir die Schlachthofbrücke (32), von der wir auf der anderen Seite wieder auf den Elberadweg in Richtung Hamburg einbogen. Direkt nach dem Unterqueren der Schlachthofbrücke ist (stadtauswärts linker Hand) ein  kleiner Rastplatz, wo wir nun das vierte Mal Rast machten. Ich hatte am Morgen eine Flasche Sekt eingepackt, die auch noch recht kühl geblieben war und Ina spendierte dann noch zwei „Plastebiere“ (ja so nennen die Mädels das Bier in der Plasteflasche mit Schraubverschluss).

Weiter ging es auf dem Elberadweg erst über die Hafenbrücke (33) und dann über die Radwegbrücke über die Weißeritz (34a), vorbei am Ruderhaus Cotta und über die Radwegbrücke über den Zschonergrundbach (35a). Wir fuhren weiter auf dem Elberadweg vorbei an der Gohliser Windmühle bis zum Fährhaus Niederwartha,  wo wir das fünfte Mal Rast machen. Am Fährhaus Niederwartha waren wir nun fast am entferntesten Punkt vom Stadtzentrum angekommen (Niederwarthaer Brücke), hatten dabei 35 Brücken überfahren und schon ganz viele Kilometer in den Beinen. Besonders der Gegenwind entlang der Elbe hat ganz schön Körner gezogen, aber uns erwartete ja nun der Rückweg mit Rückenwind. Deshalb wurde es auch keine besonders lange Rast – ich hatte nur einen Radler, Ina ebenfalls und Kathrin ließ sich vom Bowle-Angebot verlocken (Erdbeerbowle). Leider hat die neue Karte im Fährhaus nun statt des Steaks im Brötchen (3,80 €) nun nur noch ein Zigeunersteak für 7,20 €. Ob das die Umsätze am Ende wirklich steigern wird, erscheint zumindest mir recht fraglich. Für mich hat mit dem Wegfall des Steaks im Brötchen für angenehme 3,80 € das Fährhaus etwas von seiner Magnetwirkung verloren. Da kann man in Zukunft öfters auch mal wieder auf der anderen Elbseite über Altkö und Serkowitz nach Dresden zurückfahren.

Dann ging’s weiter, zuerst rauf auf die Niederwarthaer Brücke (36) und auf ihr über die Elbe und mit Rückenwind auf den Elberadweg vorbei an Altkötzschenbroda und Serkowitz sowie durch Kaditz bis kurz vor den Elbepark. Hier ging es erst unter der Autobahnbrücke durch und dann gleich rechts auf der alten Washingtonstraße (jetzt Zufahrt zum P+R-Parkplatz und zum Parkplatz Hornbach). Vorn am Baumarkt Hornbach ging es rechts ab und auf der Washingtonstraße über die Flutrinne (37) und weiter bis zur Scharfenberger Straße.  Wir bogen rechts ab in die Scharfenberger Straße, fuhren erst auf dieser hinter bis auf die Elbwiesen und dann entlang der Elbe bis zur Autobahnbrücke. Hier ging es über eine kleine Rampe hinauf auf die Brücke, auf der wir auf der Oberstromseite über die Elbe (38) fuhren. Nach dem Überqueren der Elbe ging es steil hinab zur B 6. Wir blieben auf dem Rad-/Gehweg und fuhren unter der Autobahnbrücke bis zur Ampelkreuzung. Dort überqueren wir erst die Zufahrt zur Autobahn und dann die Meißner Landstraße, um anschließend auf der Meißner Landstraße über die Eisenbahn (39) zu fahren. Am Ende der Abfahrt von der Brücke ging es nach rechts in die Flensburger Straße und dort gleich wieder rechts auf eine Zufahrt zum Hochwasserschutzdamm, den wir überquerten, um bis zum Elberadweg zu gelangen. Auf dem Elberadweg fuhren wir weiter in Richtung Innenstadt. Dabei ging es ein zweites Mal über die Radwegbrücke über den Zschonergrundbach (35b) und im weiteren Verlauf auch ein zweites Mal über die Radwegbrücke über die Weißeritz (34b). Nach dem Unterqueren der Flügelwegbrücke ging’s im Hafengelände zur Hafeneinfahrt und dann rechts auf die Flügelwegbrücke (40). Nach der Brücke blieben wir auf dem Radweg an der Washingtonstraße bis zu neuen Feuerwache. Dort bogen wir nach rechts in die Scharfenberger Straße und konnten im Vorbeifahren die Anzahl und Vielfalt der Feuerwehr-Einsatzfahrzeuge bewundern. Am Ende der Scharfenberger Straße ging es über die Overbeckstraße zum Kreisverkehr, den wir nach einer Dreivierteldrehung in Richtung Norden verließen. Auf der Sternstraße fuhren wir über die Flutrinne (41) und direkt nach der Brücke ging es nach rechts, wo wir entlang der Flutrinne bis zur Böcklinstraße fuhren. Auf dieser und der Kötzschenbrodaer Straße gelangen wir zum Ballhaus Watzke, wo wir im Biergarten das sechste Mal Rast machen. Es war eine lockere entspannte Stimmung im Biergarten, mehrere LED-Monitore informierten über das laufende Spiel bei der Fußball-WM und es gab lecker Sonderbier. Im Monat Juni ist das Watzke-Sonderbier ein Peischener Hafenbier (goldgelb glänzend mit rötlicher Farbe,  malzbetonter Geruch, süffig mit einem frischen Malzgeschmack, ein untergäriges Vollbier mit 13,5 °Plato Stammwürze und 5,2 Vol. % Alkoholgehalt). Da inzwischen schon Abendbrotzeit war - das Spiel Belgien – Russland ging gerade zu Ende ( für „Nichtfussballbegeisterte“ – Anpfiff war 18:00 Uhr / Ende ca. 19:50 Uhr) – wurde gleich noch gut gegessen. Ich entschied mich für das Watzke-Biersteak (ca. 7,50 .. 8,00 €) und kann das nur empfehlen. Wir waren ja nun schon fast am Ziel unserer Tour angekommen, hatten 41 Brücken überquert und die letzte, die Hafenbrücke zur Pieschener Mole lag in Sichtweite vor uns. Bis hierher waren es 75 km und 268 Höhen-Meter.

Doch was soll‘s – nach den Besuch der jeweiligen stillen Örtchen ging es weiter. Wir fuhren auf dem Elberadweg über die Hafenbrücke Pieschen (42) und weiter auf dem Elberadweg bis kurz vor die Albertbrücke. Hier verabschiedeten sich Ina und Kathrin, da sie zur Straßenbahn wollten, die sie dann wieder sicher und gemütlich hinauf nach Weixdorf bringen sollte. Ich fuhr dann noch einmal über die Albertbrücke (1b) und entlang des Käthe-Kollwitz-Ufers bis zum Thomas-Münzer-Platz. Ab hier wählte ich den direkten Weg zum Fährgarten Johannstadt, wo unsere Brückentour begann und nun auch endete. Ich hatte es dabei etwas eilig und musste erst mal ganz schnell die Räumlichkeiten im Untergeschoss aufsuchte. Und das war dann die siebente Rast an diesem Tag und das leckere Zwickel mundete zum Abschluss des Tages.

Die Streckenlänge betrug   82 km   und lag damit etwas über der groben Vorausschätzung von 50 ... 70 km. Und da es zu den Brücken immer mal etwas bergauf geht, kamen am Ende 281 Höhen-Meter zusammen. Dazu kommt für die Tagesetappe ein  Geschwindigkeitsdurchschnitt von 17,2 km/h – und das ist nicht von schlechten Eltern.

        

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