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Samstag 12.05.2012  Zweite Single Radtour 2012

                                  entlang der Elbe, erst mit und dann gegen den Strom

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

    

Es gab im Vorfeld ein paar Anmeldungen (und auch wieder Abmeldungen) :-)  Samstag auf der Hinfahrt nach Dresden klingelte mein Handy – Jörg war dran und meinte, dass er unterwegs sei, aber noch mindestens 20 min bräuchte. Am Treffpunkt waren schon da: zwei Frauen (Heike und Barbara) und ein Mann (Jochen). Letzterer parkte dann noch schnell mal sein Auto um (wozu schreib ich eigentlich auf der Startseite etwas zur Anreise und zum Parken?). Inzwischen kam René mit seinem Liegedreirad an. Und wir warteten noch kurz, dann waren erst Jochen und danach auch Jörg am Startpunkt angekommen (Jörge entschuldigte Bertram, der noch was fürs Erbe tun müsste und deshalb zu seiner Mutter zur Geburtstagsfeier gehen würde) und es ging zu sechst los.

 

Wir starteten elbabwärts und fuhren bis Pieschen auf dem Elberadweg. Weiter ging’s an der Elbe entlang durch die Flutrinne und dann durch Übigau bis zur Flügelwegbrücke, auf welcher wir die Elbseite wechselten. Nach der Flügelwegbrücke hielten wir uns rechts und gelangten beim Ruderverein wieder auf den Elberadweg, auf dem wir dann erst unter der Autobahnbrücke hindurch und an der Gohliser Windmühle vorbei radelten. Nach der Windmühle waren Jörg, Jochen und René auf einmal weg – später berichteten sie von einem „Sturzbier“. Wir rasteten dann das erste Mal im Fährhäuschen in Niederwartha. Ein Bierchen zum Durstlöschen und weiter ging’s gen Meißen.

 

Direkt nach der neuen Elbbrücke sind wir schon ein (noch gesperrtes) Stück vom neuen Radweg an der Elbe gefahren – dennoch verbleibt eine Lücke bis Wildberg. Elbetypisch blies der Wind in Richtung Quelle – wir hatten also mal wieder Gegenwind. Und so radelten wir durch Wildberg, Neu-Gauernitz, Alt-Gauernitz und Reppina immer auf dem linkselbigen Radweg entlang. Und dann kam unser Picknickplatz – ein kleiner Rastplatz an dem neuen Radweg kurz nach Reppina, wenn man wie wir in Richtung Meißen unterwegs ist. Die zwei Mädchen hatten sich gut vorbereitet und so gab es neben belegten Brötchen kleine Buletten und weiteres Fingerfood zu essen und dazu tranken wir Rotwein. Es war ein bisschen windig und ein Tisch hätte unserem Picknick auch gut getan, aber dennoch war es ein schönes Picknick. Von diesem Rastplatz schaut man über die Elbe hinweg direkt auf das Spaargebirge und die Boselspitze. Leider musste uns Jörg hier verlassen – auch ihm war die Erbsicherung (s.o.) wichtiger als unsere Gesellschaft. :-)

 

Und weiter ging’s zu fünft auf dem erst vor einigen Jahren neu errichteten Elberadweg. Kurz vor Meißen machten wir noch mal kurz halt (PP) und für die Eiligen gab’s die Ansage – auf dieser Elbseite durch Meißen durch und nach der neuen Elbbrücke noch ein Stück – da kommt eine Klosterruine. Und so radelten wir dann immer ganz genau neben der Elbe entlang bis zur Klosterruine. Dort ging’s über die Straße und – das Tor war zu. Jochen machte fix noch ein paar Fotos vom „bekletterbaren“ Schornstein, da klinkten die Mädels an dem Tor – und es war offen. Also schnell die Räder in den Klostergarten hineingeschoben und schon ging der „Rundgang“ los. Nebenbei labten wir uns an etwas Sekt und bewunderten die alte Baukunst am Kloster. Für einige war die Klosterruine noch unbekannt – umso schöner ist es, jemanden so etwas Besonderes zu zeigen.

 

Dann ging es auf den Heimweg (mit Rückenwind ! ! !). Wir fuhren erst das kurze Stück bis zur neuen Straßenbrücke, dann über diese rüber und gleich hinab zum Elberadweg, auf welchem wir dann erst durch Meißen und dann durch Niederspaar bis Sörnewitz, wo wir im Biergarten Boselblick noch einmal rasteten. Hier sind offensichtlich neue Betreiber am Werke – es klang auf der Angebotstafel und vom Wirt etwas schweizerisch. Aber: die Leute waren freundlich, die Preise wie auch die Qualität stimmten. Wir saßen schön in der Sonne und plötzlich meinte jemand, ob wir denn nicht mal weiterfahren wollten, es sei schon halb sechs.

 

Dann folgte der allseits bekannte Elberadweg vorbei an Bad und Ruderhaus in Kötitz, an der Fähre Coswig und am Rande von Altkötzschenboda entlang. Kurz vor Serkowitz liegt versteckt hinter dem Hochwasserschutzdamm ein kleiner Rastplatz am Radweg, wo wir noch mal hielten und die letzten Rester des Picknicks verputzten. Danach ging es flott über Kaditz nach Mickten, wo sich René verabschiedete. In kleiner Runde blieben wir auf dem Elberadweg und über die Hafenbrücke ging es Richtung Altstadt, wo wir uns dann am Biergarten am Narrenhäusl voneinander verabschiedeten. Zum Abschluss der Tour zeigte mein Fahrradcomputer 59 km an.

   

(Fotos folgen noch)

   

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