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Samstag 21.07.2012  Dritte Single Radtour 2012

                                  Durch den Prießnitzgrund zum Heide-Stausee

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

    

Es gab im Vorfeld ein paar Anmeldungen und Nachfragen. Am Treffpunkt waren dann schon da: zwei Frauen (Sylvia und Barbara) und ein Mann (Lutz). Weiter kam niemand hinzu – dafür erzählte Sylvia, dass sie um die Ecke den Günter Kuhr gesehen hätte. Welch Gaudi die „Konkurrenz“ beobachtet uns heimlich :-))))).

     

Da für die Filmnächte der Elberadweg immer noch gesperrt ist, fuhren wir unter der Augustusbrücke hindurch und dann gleich am Blockhaus vorbei rauf auf die Straße, querten an der Ampel die Große Meißner Straße und fuhren auf der Hauptstraße zum Albertplatz. Weiter ging es über die Bautzner Straße und die Klein Bautzner Straße in den Hinterhof an der Loge, wo ich den Dreien mal zeigte, wo ich arbeite. Über die Böhmische Straße ging’s dann auf die Rotenburger Straße und auf diese und der Görlitzer Straße bis zum Alaunplatz. Über diesen fuhren wir quer drüber und schon rollten wir hinab in den Prießnitzgrund. Auf dem Prießnitzgrundweg fuhren wir dann immer entlang der Prießnitz durch die Dresdner Heide. Es ging vorbei am Steinernen Tisch, am Kletterwald Klotzsche und an der Heidemühle. Kurz nach der Kreuzung mit der Alten Eins (hier hatten wir zur Bergtour „Rund um und quer durch die Dresdner Heide“ im März gerastet), an der wir dem Weißiger Weg folgten, führte uns meine Karte nach rechts, wo wir nach dem Durchqueren eines kleinen Tales den Heide-Stausee erreichten.

   

Hier war ganz schön viel los, erst nach dem Umrunden der Staumauer fanden wir eine freie Bank, die auch noch schön in der Sonne lag. Die zwei Mädchen hatten sich gut vorbereitet und so gab es neben verschieden gefüllten Eierkuchenstücken und leckeren Minispießen mit Olive – Wiener – Käse (oder war es anders rum?) weiteres Fingerfood zu essen. Dazu tranken wir Rotwein. Es war richtig idyllisch so in der Sonne am Wasser zu sitzen. Und so dauerte unsere Rast auch eine ganze Weile, bis wir dann über die Planung der weiteren Strecke zum Aufbruch kamen. Wie ich schon angekündigt hatte, war der weitere Verlauf der Radtour noch variabel, ich wollte mich je nach Wetter und Zusammensetzung der Gruppe entscheiden. Das Wetter (Sonnenschein, kein Wind) war richtig gut und die Gruppe hatte auf dem ansteigenden Weg bis hierhin gut zusammengehalten – also war mein Vorschlag, eine große Heide-Runde zu fahren, welchem von allen zugestimmt wurde.

   

Und so ging es im weiteren Verlauf erst auf dem „Reichsapfel“ wieder zurück zum Weißiger Weg, den wir dann gleich wieder nach links verließen, um auf dem Flügelweg A in Richtung Radeberg zu radeln. Kurz vor dem Ende der Heide kommt dann von Großerkmannsdorf der Stallweg, dem wir in Richtung Radeberg folgten. Am Abzweig der Schneiße 1 (wir wollten ja nicht hinein nach Radeberg) waren wir zu schnell und mussten wenden und ein paar Meter zurückfahren. Dann ging es an dem wilden Parkplatz vor Radeberg über die Staatstraße und über den Nachtflügel auf den Kreuzringel, von dem wir dann nach rechts abbogen, um auf der Brücke über die Bahnstrecke nach ein bisschen „Abwechslung“ Ausschau zu halten. Nach der Bahnstrecke bogen wir dann wieder auf den Nachtflügel ein, der nach meinen Karten keine Querung der Bahnlinie besitzt. Kurz danach verließen wir den Nachtflügel wieder nach links, um auf dem Kuhschwanz die Bahnstrecke zu unterqueren. Die anschließende „Abkürzung“ direkt am Ufer der Forellenteiche war dann schon etwas anspruchsvoll, mag doch keiner vom schmalen, manchmal etwas rutschigen Weg in den direkt danebenliegenden Teich fallen. Die dabei angetroffenen Fußgänger waren ganz erstaunt, hier Radfahrer zu treffen.

   

Weiter führte uns unser Weg durch Langebrück, wobei ich wieder die Passage am südlichen Rand des Ortes wählte, wo wir immer in Sichtweite der Heide blieben. Auf dem Gänsefuß gelangten wir zur Hofewiese und dann weiter bis zur Heidemühle, wo wir in der „Haidemühle“ zum Kaffeetrinken einkehrten. Hier wurde dann neben vielem anderen die weitere Tour besprochen und nach eine vollständigen „Besuch“ der gut ausgebauten Kellerräume radelten wir über den HB-Weg und den HG-Weg erst an der Baumschule vorbei und dann bis zum Waldpark, wo sich Barbara verabschiedete – sie wollte noch nach Gönnsdorf. Wir Drei versuchten nun möglichst direkt zur Elbe hinab zu gelangen, erwischten dabei eine „Ehrenrunde“ als wir uns gegen nicht besonders fahrradfreundlichen Abstieg auf dem Saugrundweg (große Steinplatten, steil und schattig – daher meist feucht) entschieden. So ging’s dann die Steglichstraße hinab zur Grundstraße und auf dieser zum Körnerplatz. Hier zeigte Lutz seine Ortskenntnis – an der Bushaltestelle das Rad kurz schiebend und dann den Fußgängerübergang an der Ampel nutzend überholte er uns, die wir auf der Straße an der Ampel warten mussten, weil sich zwei Busse mit der Vorrangschaltung jeweils unsere Grün-Phasen wegschnappten.

       

Wir fuhren dann noch gemeinsam übers Blaue Wunder und am Schillerplatz verabschiedete sich Lutz. Da der Radweg eh immer so voll ist, wollten wir eigentlich auf dem Käthe-Kollwitz-Ufer bleiben, wo aber recht viel Verkehr war. So bogen wir dann kurzer Hand in die Goetheallee, auf der es ganz gemütlich und ohne Autoverkehr entlang ging. Im Weitern fuhren wir über die Pfotenhauer Straße bis hinter die Fetscherstraße und da dann um den Sportplatz rum vor zum Kollwitzufer. Auf dem parallelen Radweg erreichten wir die Albertbrücke, wo sich Sylvia verabschiedete. Ich rollte dann noch gemütlich über die Albertbrücke und bis zum Parkplatz an der Staatskanzlei, wo ich mein Auto abgestellt hatte. Am Ende des Tages zeigte mein Fahrradcomputer für diese Tagesradtour 46 km an.

 

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