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Donnerstag   01.05.2014 bis

Samstag       03.05.2014       Radel-Wochenende 2014 der Regenkinder  

Tag 3 – Rückfahrt von Steina nach Dresden

Start: Samstag, 03.05.2014, 10:00 Uhr in Steina bei Hartha, Dorfstraße 25 (an der Tischlerei Wiede)

Das gemeinsame Frühstück war wieder für 9:00 Uhr geplant, aber es wurde eher so viertel zehn bis alle am Frühstückstisch saßen. Rene hatte wieder für Brötchen und Kaffee gesorgt, es gab neben der leckeren selbstgemachten Marmelade und der guten Auswahl an herzhaftem Frühstück auch noch die letzten Steaks und Bratwürste vom Vorabend. Der Blick nach draußen konnte uns auch am Samstag nicht so recht erwärmen, aber es war nun mal so geplant – die Rückfahrt nach Dresden stand an.

Wir starteten bei Rene an der Tischlerei und rollten hinab zur Dorfstraße. Dort verläuft der Zschopautal-Radweg, auf welchen wir hinab ins Zschopautal fuhren. Dort erwartete uns der erste Anstieg auf der Straße in Richtung Bahnhof, bis der Radweg dann nach rechts ins breite Flußtal abbiegt. Das erste Stück war es eher ein Waldweg, dann ging es hinab in die Wiesen neben dem Fluß. Kurz nach der Durchfahrt unter einem hohen Eisenbahnviadukt erreichten wir eine kleine Siedlung, wo wir dann über eine Fußgängerbrücke (im Volksmund als „Steg“ bezeichnet) auf die andere Seite der Zschopau gelangten. Es folgte ein längerer Anstieg in Limmritz, wo wir bei der ersten Bahnunterführung den Zschopautalradweg verließen und nach rechts unter der Bahnstrecke hindurchfuhren. Weiter ging‘s  parallel zur Bahn bis zur Kreuzung und dann nach rechts auf den Mastener Weg und auf diesem bis nach Masten, einem Ortsteil von Döbeln. Hier querten wir die Bundesstraße 175 und die Bahnstrecke. Anschließend ging es auf Nebenstraßen weiter in Richtung Technitz. Nach einem Bahnübergang (Anschlussbahn) und der Brücke über die Freiberger Mulde erreichten wir in Technitz den Mulderadweg.

Auf diesem ging es (wie schon auf der Hinfahrt) erst durch Döbeln und dann über Mahlitzsch, Niederstriegis, Roßwein und Nossen bis zum Zollhaus. Früher führte von Nossen eine Kleinbahnstrecke nach Wilsdruff, die hier das Tal der Freiberger Mulde verlässt. Dieser Strecke stetig folgend gelangen wir nach Reinsberg, wo wir leider diesmal am Gasthof vor verschlossenen Türen standen. Es folgte die Suche nach einem guten Mittagsmal – der leichteren Suche halber fuhren wir auf der Dorfstraße weiter.  Als nächstes lockte uns der Landgasthof in Dittmannsdorf mit seinem Biergarten direkt an der Straße – aber hier war schon Küchenschluss. So sollte nun Maiks Pub in Mohorn unser nächstes Ziel sein und wir radelten wir weiter auf der Straße durch Dittmannsdorf. Leider waren die Schnellradler nicht ortskundig und verpassten die Abfahrt zum Radweg am Ortsende von  Dittmannsdorf. Dort wäre es dann kurz vor dem Segelflugplatz Mohorn zu Mikes Pub gegangen, aber allein mit Jörg zum Essen zu fahren, war mir zu unfair – heute würde ich es machen, denn wer unbedingt vornewegfahren will, der sollte sich auskennen oder zumindest in Rufweite des Veranstalters bleiben. So erreichten wir die „Schnellradler“ am Bahnhof Mohorn wartend mit der „freudigen“ Auskunft, dass diese erfolgreich an der geplanten Mittagseinkehr vorbeigeradelt waren und ein Zurückfahren berghoch nicht zur Debatte stand. Nun folgte eine längere Bergabstrecke, wir fuhren bis zum ehem. Haltepunkt Herzogswalde, wo wir rasteten und die allerletzten Reste an ESSEN + TRINKEN aufteilten. Es folgte das Wegstück entlang der Triebisch  bis zum ehem. Bahnhof Helbigsdorf. Dort steigt die alte Bahnstrecke zuerst wieder leicht an, was nochmal alle Kräfte erforderte. „Oben“ angekommen und rollten wir hinab in Richtung Limbach. Die Bahnstecke tangiert den Ort nur und so lag der ehem. Haltepunkt Limbach entsprechend abseits vom Ort. Nach dem Haltepunkt steigt die Strecke in Richtung Wilsdruff nochmal leicht an. Da der Wunsch nach etwas zu essen und einem warmen Getränk nun wieder stärker wurde, galt Wilsdruff als letzte Rettung. Und so verließen wir die geplante Strecke und landeten letztendlich im Cafe am Markt. Nach ein paar Glühwein und deftigem Essen nahmen wir dann den Rest der Strecke in Angriff. Zuerst ging es vom Markt zum Bahnhof Wilsdruff und dann hinab ins Tal der Wilden Sau. In diesem fuhren wir auf einer Nebenstraße nach Grumbach. Hier ging’s dann quer durch den Ort und anschließend auf dem neuen separaten Radweg nach Kesselsdorf. In Kesselsdorf beginnt wieder der ausgebaute Radweg auf der ehem. Kleinbahnstecke, auf dem wir nun bis nach Freital fuhren. In Freital ging es dann auf dem Radweg entlang der Karl-Thieme-Straße bis zum Plaunschen Grund. Im Plaunschen Grund radelten wir nach Dresden, wo wir letztendlich am Fährgarten Johannstadt die Tour beendeten.    

Als Resümee verbleibt für die Rückfahrt eine Tagesfahrstrecke von 90,2 km, gefahren in einer reinen Fahrzeit von 5:51 Std., was eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 15,4 km/h ergibt. Dabei haben wir in Summe 551 Höhenmeter Anstieg erobert und eine Höchstgeschwindigkeit von 38,5 km/h erzielt.

        

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