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Freitag 06.04.2012   Osterradtour 2012

                                  mit der Straßenbahn nach oben, per Rad gemütlich bergab 

Treff war                        10:50 Uhr in DD-Coschütz an der Endhaltestelle der Straßenbahn Linie 3,

oder                                 09:45 Uhr am Elberadweg vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

    

Am Donnerstag war in der Schieferburg die Oster- und Geburtstagsparty der Regenkinder (Christian und Lothar waren jeweils 50 geworden). Ich hab dann gleich dort geschlafen und am Freitagmorgen hat mich Jörg dort abgeholt. Wir sind mit den Autos gleich bis nach Coschütz gefahren, wo wir kurz vor der Straßenbahn ankamen. Da das Abladen noch ein wenig dauerte, kam schon der erste unruhige Anruf. Aber Jörg rollte da schon zum Treffpunkt. Es war eisig kalt (das Außenthermometer in meinem Auto zeigt in Coschütz am Startpunkt 2,0 °C an).

    

    

Am Treffpunkt starteten wir mit 8 Leuten – erst ging’s die Mannheimer Straße hinauf und dann über die Rastatter Straße zu einem großen Natur-Spielplatz. Leider waren bei dieser Kälte keine Kinder mit, so dass das lustige Ostereiersuchen ausfiel. Weiter ging’s auf dem Radweg im Grüngürtel neben dem Gewerbegebiet zur Stuttgarter Straße. Da an so einem Feiertagmorgen eh nicht viel los ist, blieben wir gleich links auf dem Fußweg, denn links zweigt dann auch die Straße nach Altkaitz ab, die uns unter der B 170 hindurch führte. In Altkaitz noch mal kurze Luft-Aufpump-Pause (Tilo pumpte bei Karin).

   

In die Vereinsgaststätte der Kleingärtner mit Bierterrasse (Karfreitag ab 11:00 Uhr geöffnet) wollte niemand einkehren und so ging es weiter den Mittelsteg entlang und dann erst über den Kaitzbach und anschließend auf einem ausgefahrenen Wiesenweg parallel zum Kaitzbach bis zur Baustelle für den Hochwasserschutz. Dort habe ich den Mitradlern kurz erklärt, was da gebaut werden soll und mancher hat sein Rad ein Stück geschoben. Als wir dann endlich wieder auf dem Mittelsteg waren, ging es flott bis nach Altmockritz. Dort ist nach dem Queren der Straße der Mittelsteg sehr eng und deshalb Fußweg. Wir schoben die Räder bis zum diesmal leeren Tiergehege, wo wir dennoch etwas verweilten, um die Wandergruppe vor uns erst mal weg zu lassen.

   

Vor dem Freibad Mockritz hielten wir uns rechts und weiter ging’s auf dem Münzteichweg, mit welchem wir die Boderitzer Straße querten. Über die Eutschützer Straße und die Gostritzer Straße gelangten wir auf die Spitzwegstraße, die dann an der Kaufhalle nach rechts abbiegt. Wir blieben weiter auf ihr bis zur Dohnaer Straße, die wir an der Ampel überquerten. Dann fuhren wir zwischen den Kleingärten hindurch bis zum Otto-Dix-Ring, wo wir uns gleich rechts hielten. Und wer bisher dachte, seine Wohnlage sei nicht so toll, der konnte sich hier mal einen anderen Maßstab ansehen – wir fuhren hinter den Wohnblöcken entlang und es sah ganz und gar nicht einladend aus.

   

Dann ging es rechts runter in den Koitschgraben. Dieser wurde mit EU-Mitteln hochwassersicher um- und ausgebaut. Dabei kam ein Weg unten neben dem Bachbett hinzu, was im Hochwasserfall dann einen größeren Abflussquerschnitt ergibt. Wir radelten am Bach entlang, querten dabei zuerst die Gudehusstraße und dann die Reicker Straße. Ab da verläuft die Eva-Schulze-Knabe-Straße parallel Koitschgraben, dies verführte einigen, den etwas beschwerlichen Weg im Graben zu meiden. Als ich dann aber über eine Brücke auf das andere Ufer des Grabens fuhr, folgten mir wieder alle – nur um dort wieder hinab in den Graben zu fahren. In dem ging es bis zur Brücke vom Bergander-Ring. Dort mussten wir noch um einen Bauzaun herumfahren und es folgte ein neuer Weg neben dem Koitschgraben, welcher hier mäandrierend angelegt wurde.

    

 

    

Kurz vor der Bahnstrecke machten wir Rast (PP – rechts die Mädels, links die Jungs) und da wir einmal standen, wurde auch was gegessen und getrunken. Am Bahndamm (Bahnstrecke Dresden – Bad Schandau) wird nur der Koitschgraben unterführt, so fuhren wir nach rechts parallel zur Bahnlinie bis zur Lohrmannstraße, mit der wir die Eisenbahn unterquerten. Ab da ging's weiter auf der Oskar-Röder-Straße vorbei an den Kassen der Pferderennbahn bis zur Winterbergstraße und auf dieser bis zur Dobritzer Straße, wo wir die Winterbergstraße überquerten und ein Stück dem Dresdner Ost-West-Radweg folgten. Dann hielten wir uns links und gelangten vorbei an der Margon-Arena bis zur Bodenbacher Straße. Diese querten wir an der Ampel und folgten ihr stadteinwärts bis kurz nach der Prof.-Ricker-Straße, wo wir nach rechts ins Wohngebiet abbogen, um über einen Parkplatz auf die Hellendorfer Straße zu gelangen, die uns dann zur Marienberger Straße führte.

     

Nach einem kurzen Stück auf dem angrenzenden Fuß-/Radweg bogen wir links in die Altenberger Straße (Fußweg frei für Fahrrad) ein und fuhren gleich rechts auf einen Parkplatz und weiter ins Wohngebiet. Dort ging es immer am westlichen Rand des Wohngebietes entlang bis zum Berthelsdorfer Weg. „Gegenverkehr“ mit Hund lies uns nach rechts abbiegen und wir fuhren entlang eines Neubaublocks bis zur Löwenhainer Straße, der wir folgen. Dann kam ein kurzes Stück auf der Kipsdorfer Straße und weiter ging’s über die Bockemühlstraße und die Ritterhausstraße bis zur Wehlener Straße. Kurz darauf querten wir diese an der Kreuzung mit der Tolkewitzer Straße (Ampel).  Nach einem kurzen Stück auf der Tolkewitzer Straße sahen wir schon die Elbwiesen und fuhren vor dem erneuten Beginn der Bebauung rüber zum Elberadweg.

       

Weiter ging's auf dem Elberadweg in Richtung Schillergarten, als uns ein Werbeschild für eine Gaststätte mit beheizbarem Biergarten dazu verlockte, schon hier abzubiegen. Unsere Einkehr war dann recht komisch (oder lustig / oder beides).  Erst mal musste ich mein Rad dahin stellen, wo es der „nette“ Herr aus dem Erdgeschoß des Hauses (welcher sich wohl als Gastwirt sah, aber sicherlich kein Gastronom war) hin haben wollte. Dann hatte er schon für 9 Leute eingedeckt (wir waren nur 8) und empfing uns mit der Frage „Sie wollen doch alle zu Mittag essen?“. Als die ersten etwas von „erst mal in die Karte schauen“ sagten, begann er schnell und fleißig das Besteck und die Servietten wieder wegzuräumen (auch eine Form von „Bedienung“). Unsere Sachen, die Fahrrad-Helme und unsere Rucksäcke – all dieses störende Zeug für die nicht anwesenden potentiellen Gäste des Nachbartisches mussten unbedingt und schnell in die viel zu kleine Gardarobe gebracht werden.

    

Aber es war warm (was bei der Enge auch kein Wunder bedeutet) und wir bestellten – erst was zu trinken, dann auch was zu essen. Ich fand den Lammbraten für Ostern passend und mit 8,80 € auch preislich angemessen (was man bei Grog für 3,80 € nicht unbedingt sagen muss). Etwas erstaunt waren wir von dem Hinweis der Bedienkraft (ich mag ihn weder „Gastwirt“ noch „Gastronom“ nennen), dass es mit den warmen Getränken eine Weile dauern würde, weil gerade Mittagessenszeit sei. Endlich sitzen, es wurde langsam warm – und da kam das nächste Highlight „die Toiletten“ - sie waren nur von außen zugänglich, dazu musste erst der (immerhin warme) Gastraum und dann der Biergarten verlassen werden.

   

Als dann (endlich) die Getränke kamen, machte Jörg wohl vollkommen zu Recht seine Witze über die mickrige Größe meines „Pottes“ Kaffee. Da ist woanders die ganz normale Tasse nicht nur größer – es ist vor allem mehr Kaffee drin. Aber man soll ja nicht so viel meckern – das Essen kam (die Durchreiche –Taktik der männlichen Bedienkraft erinnerte mich an Kindergartenzeiten) und zumindest mein Lammbraten schmeckte sehr gut. Der nächste große Spaß kam dann beim Bezahlen – als die Einzelabrechnung (wie kann man denn in einem sich selbst für Radlergruppen anpreisenden Lokal so was nur voraussetzen? – es wäre doch viel besser, einer zahlt für alle, da hat Herr „Bedienkraft“ nicht so viel Arbeit) vorgenommen wurde. Es ging der Reihe nach – immer nach Vorgabe der Bedienkraft.

   

Und als Jörg ein Foto machte, dauerte dies ihm alles viel zu lange und er verschwand erst mal in Richtung Küche (oder Klo?). Aber mit viel Geduld lässt sich alles meistern und so gelangten wir dann alle mit fast allen Ausrüstungsgegenständen (ja, die Mütze auf dem Fensterbrett war von Klaus) zu unseren Fahrrädern.  Und wir wären fast losgefahren, hätte nicht eins der Mädels was von Toilette gesagt – schwupps ging nach und nach mindestens die Hälfte der Gruppe noch mal dahin. Doch dann radelten wir los und passierten den Schillergarten, wo es wieder verlockend nach Bratwurst duftete. Da nun langsam auch etwas Sonne zu sehen war, stauten sich die Leute auf dem Elberadweg. So kamen wir nur langsam voran.

       

Am Fährgarten führte ich die Truppe zum Käthe-Kollwitz-Ufer und dann ging’s über die Albertbrücke auf die andere Elbseite. Dann kam noch ein kurzes Stück auf dem Elberadweg und wir erreichen unser Ziel, den Augustusgarten am Narrenhäusl. Da war wohl ganz hinten auch schon die Kasse auf, aber wir hatten ja noch reichlich eigene Getränke mit und so plauderten wir noch eine Weile in spaßiger Runde. Ich schaute zwischendurch mal auf meinen Fahrradcomputer – die Radel-Strecke des Karfreitages war genau 21 km lang.

     

     

     

Für den Rückweg – ich hatte ja mein Auto in Coschütz stehen und keine Lust, mit dem Fahrrad Straßenbahn zu fahren – schlug ich Jörg vor, erst durch Löbtau und den Plaunschen Grund bis Freital zu radeln und von dort dann hinauf nach Coschütz. Durch meine „Erkundungstour“ am vergangenen Sonntag wusste ich, dass dieser Anstieg im kleinsten Gang ganz gut fahrbar war. Und schon hatten wir für das erste Stück bis Löbtau ein paar „Mitradler“.

 

Im Rückblick kann ich nur sagen, schade, dass es soooo kalt war, sonst wäre sicher noch die eine oder andere Mutti mit Kind mitgefahren – und es ist eine schöne, leichte Tour, absolut kindergeeignet. Mal sehen, wie es mit meiner Tourenplanung so aussieht, vielleicht kommt diese Tour im späten Sommer noch mal.

Nachtrag (01.08.2012): Es gibt jetzt eine neue Kategorie von Radtouren - "Downhill" mit diesem Logo:   - und wenn ich es mir recht betrachte, dann war die Osterradtour 2012 die Erste Radtour - "Downhill" - sozusagen die Downhill  - Frühjahrs-Radtour 2012.

         

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