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So. 03.06.2012         Sommer-Radtour bergwärts

                                 Radtour „Rund um den Tharandter Wald“           

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

 

Sonntag früh und unsichere Wetterlage (ab und an nieselte es ein wenig) – da war nicht mit all zu großer Beteiligung zu rechnen. Und so stand ich 9:45 Uhr erst mal allein am Treffpunkt. Ronald wollte ja in Freital warten – und als ich gerade noch meinen Abfall in den Papierkorb legen wollte, tauchten Peter und Anke auf. Wir starten elbabwärts bis hinter die Marienbrücke, dann ging’s vor zur Leipziger Straße und unter der Eisenbahn hindurch. Es folgte der Anstieg auf die  Marienbrücke, auf welcher wir die Elbe überquerten. Dann ging‘s weiter über die Weißeritzstraße und die Löbtauer Straße bis zur Hirschfelder Straße. Hier war die Fabrikstraße durchs Kraftwerk Mitte gesperrt mit dem Hinweis „Fußweg nicht durchführend“ – also fuhren wir die Freiberger Straße vor bis unter die Nossener Brücke und dann über den Ebertplatz und die Oederaner Straße zur Tharandter Straße. Weiter ging’s entlang der Tharandter Straße bis zur Bienertmühle. Dort rief ich kurz Ronald an, dass er in Coschütz starten kann. Weiter ging’s im Plaunschen Grund um den Ingridtunnel herum und kurz vor der 3-Pfeng-Brücke kam uns Ronald entgegen.

            

So waren wir nun zu viert und nach einem kurzen Reststück entlang der Umgehungsstraße kamen wir zum Anfangspunkt des Bahndammradweg Freital – Kesselsdorf. Auf der ehemaligen Bahnstrecke der Schmalspurbahn Freital – Wilsdruff kamen dann die ersten „richtigen“ Steigungen - aufgrund der begrenzten Maximalsteigungen für Eisenbahnen und der Nachnutzung des ehemaligen Bahndamms waren diese noch gut fahrbar. Unterwegs machten wir mehrfach Halt an den neuen Hinweistafeln, auf denen Interessantes zur Bahnstrecke in Wort und Bild festgehalten ist. In Kesselsdorf angekommen, gab’s bei mir zu Hause für jeden ein Pils (und ich tausche das nasse Unterhemd). Dann fuhren wir auf dem neuen Radweg (die Hälfte der ehemaligen Bundesstraße wurde als Wirtschaftweg gelassen) nach Grumbach und dort weiter ins Niederdorf. Dabei kamen wir auch an dem Gehöft vorbei, wo es letzte Woche so stark gebrannt hatte.

               

Kurz hinter dem Ortswechsel nach Wilsdruff nahmen wir den direkten Weg zum Bahndammradweg Wilsdruff – Mohorn (– Dittmannsdorf), auf welchem wir bis zum Ortseingang von Birkenhain radelten. Dort gibt es einen schönen Rastplatz – es gab Rotwein und von Peter die Frage, wo wir denn zu Mittag essen wollten. Nach einigem Hin und Her waren wir uns einig – Mittagsrast machen wir in Mikes Pub in Mohorn. Also ging es weiter vorbei an Limbach und übern Berg nach Helbigsdorf, wo Peter jemand Bekanntes traf und (ganz schön lange J) schwatzte. Dann ging es weiter in Richtung Mohorn – es begann der lange Anstieg zum ehem. Bahnhof Mohorn. Doch nach einem ersten Stück konnten wir nach links talwärts abbiegen und fuhren dann in Richtung Mohorn-Grund weiter. Durch Mohorn-Grund ging es ganz durch und am Ende erwartete uns ein echter Hammer-Anstieg (o-Ton Peter: Bergwertung der Kategorie III). Aber am Ende des Berges lag der Pub – unsere Mittagsrast. Das Wetter war noch trocken – und so quartierten wir uns draußen auf der Süd-Terrasse ein. Leider gab es nicht das erhoffte irische Bier (Guinnes und Kilkenny) – wir mussten uns mit Feldschlösschen begnügen. Doch dafür war das Essen reichlich und vor allem sehr lecker. Noch ehe das Essen kam, begann es erst zu nieseln und dann wurde der Regen stärker – so „flüchteten“ wir in die Gaststube.

                 

Aufgrund des nun stetigen Regens beratschlagten wir, wie es weiter gehen sollte. All zu viel an „Abkürzung“ für den Rückweg nach Dresden war ja von hier aus nicht möglich. Wir entschieden uns dann, den vor dem Essen erst mühsam erklommenen Berg wieder runter zu fahren und dann entlang der Triebisch in den Tharandter Wald hinein zu fahren. Vielleicht würde ja der Wald den Regen etwas abhalten. Dabei musste ich Peter immer wieder etwas einbremsen, denn der direktere Weg ist nur dann der schnellere, wenn es nicht stark bergan geht. Letztendlich landeten wir in Spechtshausen, von wo wir über Hartha nach Tharandt hinab brausten (ich hab immerhin 62,3 km/h geschafft). Weiter ging es durch Tharandt hindurch und entlang der Bahnstrecke nach Freital. Ich glaube, in dem Regen hat von den anderen gar keiner mitbekommen, dass wir dabei unterhalb des Backofenfelsens entlanggefahren sind. In Freital konnten wir dann am Krankenhaus von der Hauptstraße wegfahren – am Netto-Markt neben der ehemaligen Lederfabrik vertilgten wir unter dem großen Vordach noch die „Rester“.

            

Dann geht der Radweg (ist hier die D4-Route) immer neben der Weißeritz entlang. Dabei sind auch noch mal ein paar kurze Anstiege zu bewältigen. Nach dem Platz des Friedens fehlt ein direkter Weg neben der Weißeritz, es geht über Nebenstraßen bis vor zur Hauptstraße, die man nach ca. 300 m am Markt wieder verlassen kann. Dort verabschiedete sich Ronald, er nahm wieder den direkten Weg nach Coschütz. Wir fuhren weiter auf dem Radweg, der am Ortsende von Freital wieder die Hauptstraße erreicht und dann im Plaunschen Grund immer neben dieser entlang führt. In Dresden sind wir dann gleich über die Tharandter und die Löbtauer Straße bis zum Bahnhof Mitte gefahren und kurz danach in die Könneritzstraße eingebogen, die uns auf die Marienbrücke führte. Am Ende der Marienbrücke verabschiedeten sich Anke und Peter – sie mussten noch bis zum Wilden Mann – und ich fuhr dann auch gleich „oben“ an der Straße lang bis zum Parkplatz neben der Staatskanzlei, wo ich mein Auto stehen hatte. Am Ende des Tages zeigte mein Fahrradcomputer für diese Tagesradtour 69 km an.

 

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