* Gefällt Dir diese Homepage oder meinst Du es besser zu können? Erstelle deine eigene kostenlose Homepage jetzt! *

< zurück zur Übersicht >

Sonntag 28.04.2012 Erste Mehrtages-Radtour

                                 an der Elbe lang und durchs Erzgebirge

Treff war                       11:45 Uhr am Elberadweg vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

 

Leider gab es für diese sehr schöne Tour im Vorfeld keine Anmeldungen – weder für die Mehrtagestour noch für die möglichen Tagestouren am Samstag (DD – Königstein), am Sonntag (Königstein – Altenberg) oder am Montag (Altenberg – Reinsberg). Und so stand ich dann am Samstag kurz vor zwölf auch allein am Narrenhäusl. Ich hab mir einen Radler gegönnt und noch etwas gewartet – ohne dass sich noch jemand einfand.

               

  

             

Zuerst geht‘s auf dem Elberadweg elbaufwärts bis zur Albertbrücke und über diese hinweg. Dann fuhr ich am Käthe-Kollwitz-Ufer entlang bis zum Fährgarten Johannstadt, wo ich gleich noch mal rastete.

            

  

         

Weiter ging es dann linkselbig auf dem Elberadweg in Richtung Bad Schandau. Es gab diesmal sehr starken Gegenwind – Wind in Stromrichtung ist an der Elbe eher selten. Ich radelte nun vorbei am Schillergarten, an der Fähre in Kleinzschachwitz, am Freibad Wostra und am Beach-Platz an der Fährstation Heidenau, über die Brücke der Müglitz, unter der Sachsenbrücke entlang bis zum Rastplatz an der Mündung der Gottleuba.  Hier machte ich eine kurze Trinkpause und weiter ging’s erst durch Pirna und dann weiter bis nach Obervogelgesang, wo ich nochmal rastete. Hier kam ich mit ein paar Mountain-Bikern ins Gespräch, die schon auf dem Rückweg nach Dresden waren. Weiter ging’s dann über Pötzscha nach Oberrathen und von da über Strand nach Königstein, wo sich im Anschluss an den Bahnhof der Zeltplatz befindet. [Camping Königstein - 01824 Königstein/Sächsische Schweiz, Schandauer Straße 25E, Tel. 035021/68224 - www.camping-koenigstein.de] Hier gönnte ich mir bei der Anmeldung erst mal ein großes, kühles Bier - es erwartete mich nun die erste Übernachtung auf einen Zeltplatz. Das Zelt (Foto links) war schnell aufgebaut und so konnte der gemütliche Abend beginnen. Im rechten Bild seht Ihr den freien Blick über die Elbe in Richtung Lilienstein. – Die erste Tagesetappe war 43 km lang.

       

  

              

Schade, dass Jörg länger arbeiten musste und so sein Kurzbesuch (mit Zelt von Sa abends bis So früh) leider ausfiel. Am Abend war ich dann auf der Bierterrasse der Zeltplatzgaststätte – Gaststätte „Am Strom“ essen. Ich entschied mich für Schweinemedaillons mit Blauschimmelkäse überbacken und dazu Bratkartoffeln. Und das Essen war echt lecker. Dazu gab’s Radeberger Bier und nette Tischnachbarn aus Bayern. In der Nacht kam so kurz nach 4:00 Uhr die Kälte – da war ich froh, meine Beinlinge und den dünnen Pullover mitzuhaben.

 

Am zweiten Tag (10:00 Uhr sollte der Start zum Oberelbe-Marathon sein) hab ich früh gemütlich gepackt und abgebaut, sowie gefrühstückt. Als ich dann vom Zeltplatz rollte, war es 10:30 Uhr – das war gut so, hatten sich doch all die Leute, die sich für den Oberelbe-Marathon (OEM) interessierten, schon wieder vom Elberadweg verzogen. In Königstein ging es dann über den Kreisverkehrsplatz in die Bielatalstraße (S 171), von der ich dann in die Cunnersdorfer Straße abbog. Diese geht sehr steil bergan – da war Schiebearbeit gefragt. Aber andererseits konnte ich so auch schon viel an Höhe gewinnen. Kurz nach dem Abzweig der Kirchleitenstraße zeigte der freie Blick auf die Festung Königstein (von „hinten“) die erreichte Höhe bereits an.

                

  

               

Ich machte hier am Ortsende von Königstein noch ein paar Fotos und eine kurze Trinkpause, denn ein Blick auf die Kirchleitenstraße in Fahrtrichtung (Foto unten rechts) zeigte, dass es noch weiter bergan gehen würde.

         

  

      

Und es ging noch eine ganze Weile bergan – die Kirchleitenstraße schlängelt sich oberhalb des Bielatales um den Quirl herum. Aber dann war der Abschnitt der Kirchleitenstraße erreicht, der immer entlang der Höhenlinien verläuft – ein wichtiger Grund, warum ich diese Strecke ausgewählt hatte. Die nächsten Fotos zeigen,  dass hier auf der Kirchleitenstraße noch andere Radler unterwegs waren und welche enorme Höhe ich nun bereits erklommen hatte.

           

  

         

Es folgte ein schönes, fast ebenes Stück auf der Kirchleitenstraße und dann kam die Abfahrt zur Bielatalstraße – ich ereichte 47 km/h, eh mich der lose Splitt in der Mitte des Weges doch zum Bremsen animierte. Auf der Bielatalstraße ging’s erst nach Cunnersdorf hinein und dann fast durch den ganzen Ort hindurch, bis mich der Wegweiser zum Waldbad nach rechts abbiegen lies. Das Waldbad liegt ganz am Ende des Ortes und so geht es noch eine ganze Weile am Cunnersdorfer Bach entlang. Direkt hinter dem Waldbad liegt rechter Hand oben am Hang die Katzsteinbaude, wo mich die sonnige Südterrasse und das Angebot (Leber mit Zwiebeln und Brei) zur Mittagsrast überredeten (es war die letztgelegene Gastwirtschaft für die nächsten fast 15 km).

 

Ab da ging es dann immer entlang des Cunnersdorfer Baches mal mehr, mal weniger bergan. Nach einer Weile gabelt sich der Bach (und daneben auch der Weg) – ich hielt mich rechts und fuhr immer am Fuchsbach entlang. Nach einem Stück wechselt der Weg auf die rechte Seite des Baches und kurz danach gab es für mich einen wichtigen und schönen Grund, anzuhalten. – Direkt neben dem Fuchsbachweg führt eine alte Steinbrücke über den Fuchsbach – leider ist sie mit einem durchgehenden Geländer am Fuchsbachweg abgesperrt.

  

        

Und weiter ging es bergan – mal im kleinsten Gang fahrend, mal schiebend. Ein ganzes Stück weiter kommt von rechts ein breiter Weg – es ist die „Alte Tetschner Straße“. Das Straßenschild aus Holz musste fotografiert werden – also hab ich wieder kurz angehalten und Bilder gemacht.

      

  

     

Kurz danach kommt linker Hand der Fuchsteich, am talseitigen Ende gibt es einen schönen Rastplatz – das wäre was für ein Picknick bei einer Talabwärts-Tour. Am Ende des Fuchsteiches sind wir an der Grenze nach Tschechien und der Weg führt weiter steil bergan. Aber dann war es irgendwann geschafft – ich war „oben“ angekommen und es ging geradeaus zur Straße von Rosenthal nach Tschechien.  Hier enden die (Fahrrad-) Buslinien 242 und 245 – sicher für die Zukunft mal eine schöne leichte Tour, mit dem Bus bis hierher zu fahren und dann nach Königstein hinabzurollen.

        

           

      

An der Kreuzung ist ein kleiner Rastplatz, wo ich noch mal im D1-Netz deutsches Netz hatte. Für das Teilstück von Königstein bis Rosenthal (20 km Strecke) hatte ich über vier Stunden gebraucht - es war schon halb vier am Nachmittag und bis zum Zeltplatz Altenberg lagen noch 30 km vor mir (und das nahezu vollständig in Tschechien). – Da fiel es mir nicht schwer, die Tour hier abzubrechen – allein im Dunklen durch Tschechien zu fahren, das hatte ich schon mal (Wanderwochenende 2008) – und es war nicht schön. Also bin ich noch bis zur Grenze geradelt und hab dort ein paar Bilder gemacht.

    

  

     

Anschließend ging es zurück bergab nach Königstein - den Weg kannte ich ja nun schon und so war ich 35 Minuten später wieder in Königstein am Markt. Dort hatte ich mir ein kühles Bierchen verdient. Da blieb dann nach immerhin schon rund 40 Kilometern auf dem Tacho das kleine „Reststück“ bis nach Dresden (ca. 40 km). Ich wechselte in Rathen die Elbseite, das es dort dann bis Pirna flach weitergeht. In Pirna ging’s über die alte Straßenbrücke wieder auf die linke Elbseite zurück und auf dem Elberadweg bis nach Dresden, wo ich ja mein Auto stehen hatte. Ich kam noch im Hellen in Dresden an und am Ende des Tages zeigte mein Fahrradcomputer für diese zweite Tagesetappe 81 km an.

 

Am Ende muss ich für mich festhalten, dass das fehlende Interesse an der Ersten Mehrtages-Tour meine Planungen für den Herbst noch mal in Frage stellt. Ich hab die Mehrtages-Tour im Oktober erst mal gestrichen. Und auch die Bergtour im Oktober, wo ich von Dresden über Königstein zum Mückentürmchen wollte,  ist als Tagesetappe nicht machbar. Dafür wird es eine „Bergab-Tour“ geben, wo wir mit dem Fahrradbus von Pirna bis nach Rosenthal fahren und dann über Königstein zurück nach Pirna radeln.

        

< zurück zur Übersicht >