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Pfingsten 2012         Zweite Mehrtages-Radtour

                                 Spree-Radweg von der Quelle bei Eibau in Richtung Berlin  

           

            

Erster Tag - Freitag 25.05.2012

 

Leider gab es für diese sehr schöne Tour im Vorfeld keine Anmeldungen – und so stand ich dann zum Treff am Freitag (09:00 Uhr im Hauptbahnhof vor der großen Anzeigetafel auch allein da. Also fix die Fahrkarte gekauft und dann in den schon wartenden Zug (hier fuhr die Regionalbahn auch als Triebwagen) eingestiegen. Das Fahrradabteil war recht klein und so habe ich gleich den Anhänger abgehängt, alles rumgedreht und ausstiegsbereit alles wieder zusammengekuppelt. Kurz vor Abfahrt des Zuges kam noch ein Pärchen mit zwei Rädern. Pünktlich 09:37 Uhr ging die Reise los. Auf dem Bahnhof Neustadt stiegen einige Radfahrer zu und es wurde ganz schön eng. Zum Glück fuhren ein paar davon nur ein kurzes Stück mit.

 

Die Zugfahrt bis Eibau dauerte ca. 1 1/2 Stunde – der Zug fuhr exakt nach Fahrplan. Obwohl bei diesem Triebwagen der Boden tief lag, war es am Bahnhof Eibau ein ganz schöner Höhenunterschied zum Bahnsteig.

Und dann ging es los – per Rad von Eibau über Walddorf hinauf auf den Kottmar zur Spreequelle. Knapp unterhalb des Bahnhofs verlaufen der Spree-Radweg und die Radroute D4. Über Nebenstraßen geht es zur B 96, die mit einem kleinen Versatz gequert wird. Danach führen mich Anliegerwege erst zum Abzweig der Radroute D4 und dann immer parallel zur Bundesstraße bis zur Auffahrt zum Kottmar. Hier in Walddorf ging’s auf die Lange Gasse, die mit großer Steigung und bei sengender Sonne ihrem Namen alle Ehre macht. Ich fuhr im kleinsten Gang mit meiner Fuhre (Fahrrad – Anhänger) bergan, als dann endlich die Friedenseiche in Sicht kam, war das Ende der Langen Gasse bald erreicht. Auf dem Bergweg ging’s über den Wanderer-Parkplatz (mit Hinweisschild, dass die Kottmarbaude geschlossen sei) und weiter nach der Ausschilderung zur Spreequelle. Als der befestigte Fahrweg zum Kottmar bergwärts abbiegt, folgt noch ein Stück Fahrstrecke auf dem Wolfsgrubenweg, von dem aus man dann die Spreequelle schon sehen kann. An der Quelle angekommen hatte ich Glück, ein anderer Radler wollte gerade wieder los und so machten wir von uns noch gegenseitig Fotos mit der Spreequelle im Hintergrund. Der „Andere“ war ein Berliner und wollte nun auf kürzestem Weg wieder gen Heimat radeln, deshalb probierte er die Abkürzung, direkt nach Ebersbach zu fahren.

                    

Und damit endete die „Anreise“, es begann meine Radtour auf dem Spree-Radweg. Ich nutzte den anderen Zugang zur Spreequelle, wo ich leicht bergan die Zufahrtsstraße zum Kottmar erreichte, auf welcher ich dann talwärts fuhr bis ich in Walddorf wieder in den als Radweg fungierenden Anliegerweg einbog. Weiter ging es auf dem bekannten Weg zurück bis unterhalb des Bahnhofs und weiter gen Neugersdorf. Am Ortsende von Eibau bog der Radweg nach rechts ab – es folgte ein langer Anstieg mit dazwischen liegendem Bahnübergang. Aber irgendwann hatte ich auch dies geschafft und wurde vom Ausläufer des Lerchenberges aus mit einem schönen Blick ins Zittauer Gebirge belohnt.
           

Dann ging es leicht bergab zur Brücke über die neue Ortsumgehung von Neugersdorf (Zufahrt zum ehem. Grenzübergang) und weiter hinein nach Neugersdorf. Hier geht der Weg erst durch ein Gewerbegebiet, dann folgt eine lange leichte Abfahrt an Freibad und Friedhof vorbei und nach dem passieren des Bahnhofs von Neugersdorf geht es unter Bahn hindurch zum Spreeborn. Dies ist die erste erwähnte Spreequelle und somit noch mal ein wichtiger touristischer Punkt, den es zu besuchen gilt.

                     

Dann ging es neben der Hauptstraße entlang nach Ebersbach, wo ich kurz vor dem Bahnhof die nun wieder freie Straße direkt an der Grenze entlang nutzen konnte. Oberhalb des Bahnhofs Ebersbach ging es erst bis zur Hempelstraße und dann nach Hempel. Auf schon fast einsamen Nebenstraßen führte mich der Radweg vorbei an Neufriedersdorf und Neuspremberg bis zum Wald- und Erlebnisbad Neusalza-Spremberg.

                 

Ab da führt der Spree-Radweg seitlich am Hänschberg vorbei nach Neusalza-Spremberg hier überholte mich der andere Radler, den ich an der Spreequelle am Kottmar getroffen hatte.  Dann ging es bergab, vorbei am Bahnhof Neusalza-Spremberg und im weiteren Verlauf über die B 96 und über die Spree. Es folgte ein längeres Stück direkt neben der Spree, die hier bereits ein kleines Flüsschen ist. In der hier sehr breiten Spreeaue erreichte ich Taubenheim.

            

Weiter ging es dann bis hinter Sohland, wo der Spree-Stausee liegt. Gleich rechts am Stausee befindet sich ein kleiner Imbiss, wo ich einkehrte – es war 15:00 Uhr und die Mittagszeit schon leicht überschritten. Dann ging es weiter – der Spreeradweg geht öfters auch bergan und führt über Schirgiswalde und Callenberg nach Kirschau. Es folgt ein separater Radweg neben der Straße bis Rodewitz und die Querung des Spreetales bis rüber nach Eulowitz. Über Großpostwitz und Großdöbschütz führt uns der Radweg nach Singwitz. In Doberschau-Gaußig war dann der Spree-Radweg gesperrt (Reparatur von Hochwasserschäden) und es ging (natürlich) mal wieder bergauf. Das hatte den Vorteil, dass ich von hier dann das erste Mal die Dächer von Bautzen sehen konnte.

              

Diese Umleitung schein es schon länger zu geben – zumindest rosteten schon die Schrauben in den Wegweisern. Vorbei an Preuschwitz ging es nach Bautzen. Dort war dann leider eine Wegweisung vorhanden, die offensichtlich ohne Höhenpläne ausgedacht wurde. es Ging mehrfach bergan und bergab – erst im Zuge der Umleitung und dann später auch auf dem „richtigen“ Spree-Radweg. Nachdem mich die ausgeschilderte Umleitung dann bis rauf auf die Neusalzaer Straße (B 96)  geführt hatte, fuhr ich nach der Bahnbrücke die Serpentine hinunter zur Spree, um ab da wieder Spree-Radweg zu fahren. Es ging weiter unter der Friedensbrücke hindurch, wo man schon die Michaeliskirche und kurz danach auch den Wasserturm sehen konnte.

                   
Warum es im weiteren Verlauf in Bautzen erst an der JVA Bautzen entlang geht und dann durch das Neubaugebiet Gesundbrunnen, wird wohl auf ewig das Geheimnis der Bautzner Tourismusförderung bleiben. Kurz darauf treffen wir auf die Autobahn A4, die wir innerhalb der Spreetalbrücke ganz nach am Widerlager unterqueren.

           

Weiter geht es auf der Strandpromenade nach Bautzen-Burk. Nach passieren des Natur- und Abenteuercampingplatzes führt der Radweg links runter zum Stausee, biegt rechts ab und verläuft ein langes Stück am Stauseeufer entlang. Hier befindet sich auch das Stausee-Bad.

Es folgt ein kurzes Stück auf einem Radweg neben der Bundesstraße 156 und dann geht es unterhalb des Notüberlaufs hinein in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Der Radweg führt mitten durch die Teiche, dabei passieren wir Niedergurig, Doberschütz, Pließkowitz und Salga. Entlang des Radweges steht mehrfach ein Hinweisschild auf die Gaststätte „Zur Einkehr“ in Brösa [An der Brücke 6, 02694 Guttau / Brösa, siehe auch http://www.karichs-einkehr.de], welche auch Übernachtungen anbietet. Und so hab ich dann dort gehalten, erst mal einen Radler getrunken und wegen Übernachtung gefragt. Es war noch etwas frei und ich fand den Preis mit 24,- EURO als Einzelzimmer (Doppelzimmer 2x 20,- EURO) + 5,- EURO pro Person für’s Frühstück in Ordnung – also war hier am Freitagabend meine erste Tagesetappe zu Ende.  - Tagesfahrstrecke Eibau – Brösa 82 km

                 

Ich hab dann bei einem zweiten Radler meine Sachen ins Zimmer geräumt – fürs Fahrrad gab es eine abschließbaren Holzhütte - und anschließend erst mal schön geduscht. Danach war ich noch im Biergarten lecker Abendbrotessen – ich hatte mich für Rinderroulade mit Kraut und Knödel entschieden. Die anderen Gäste waren da schon zu Bett und so beendete ich ebenfalls den Abend. Es gab noch die Info, dass es ab 8:30 Uhr Frühstück gäbe.

         

(Bilder folgen noch)

            

Für den nächsten Tag gibt es eine eigen Seite – dahin gelangt Ihr über die Übersicht.

             

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