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Samstag 04.08.2012  „Downhill“ – Sommer-Radtour bergabwärts

                                  Vom Schneeberg hinab bis an die Elbe

Treff war 11:45 Uhr in Pirna am ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof),

                                  Abfahrtsstand der Linie 245 nach Rosenthal

Die Anreise nach Pirna erfolgte diesmal individuell (per Rad auf dem Elberadweg – ab Dresden vom Narrenhäusel ca. 2 Stunden) / mit der S-Bahn ab Dresden / mit eignem Auto). Es gab im Vorfeld einige wenige An- und Abmeldungen bzw. Nachfragen. Am Treffpunkt in Pirna war dann niemand weiter mit einem Fahrrad am Busstand. So hab ich mein Fahrrad verladen lassen und hatte die letzte Sitzreihe für mich allein. Abfahrt war pünktlich 12:05 Uhr, es ging mit dem Fahrradbus bis zur Endhaltestelle „Rosenthal Fußweg zum Schneeberg“ – das sind von Pirna 2 Tarifzonen macht für 1 Person (3,80 €) und 1 Fahrrad (2,60 €) zusammen 6,40 Euro. Auf den Fahrradanhänger am Bus passen 20 Fahrräder – auf dieser Fahrt war mein Rad alleine auf dem Hänger. Und so begann die lange Bustour von Pirna über Krietzschwitz, Struppen, Leupoldishain ...

(ich glaub, wir waren in jedem Dorf rechts und links der alten Reichsstraße nach Aussig) ... bis Rosenthal.

 

Da zu meiner Radtour leider niemand hinzugekommen war, hatte ich bei der Streckenwahl völlig freie Hand. Und nach der langen Busfahrt wollte ich noch nicht gleich nur bergab rollen, also bin ich bis zum Eulentor und dann im Tschechischen bis an die Landstraße von Tisa nach Decin (ist auch Radroute 23). Dort am Abzweig von der Straße  waren es nur noch 2 km bis Sneznik, den Ort am Fuße des Schneebergs. Also stand mein Ziel fest und ich nahm den Anstieg nach und durch Sneznik in Angriff.  Und da ich ein Ziel vor Augen hatte, konnten mich auch die vielen leckeren Mittagsangebote rechts und links der Straße nicht zur Einkehr überreden. Von der Kreuzung, an der die Straße nach Tisa abbiegt, ging es dann erst nur steil und dann gang steil bergauf – immer weiter hinauf auf den Schneeberg. Nach dem steilsten Stück (hab da natürlich mein Rad geschoben) hab ich erst mal die wunderbare Aussicht in Richtung Deutschland genossen (und dabei entdeckt, dass mein Fotoapparat auch einen Selbstauslöser hat). Anschließend fuhr ioch ncoh die dann relativ ebene Strecke bis zum Aussichtsturm, wo gleich noch ich meine Mittagsrast (Radler + Grillwurst) abhielt.  

 

Diese Aussicht in alle Richtungen (nach Süden schließt sich ja schon das böhmische Becken an) ist unvergleichbar. Und dann ging die eigentliche „Downhill“-Tour los. Es war ja nun eine Tour vom Schneeberg bis zur Elbe geworden. Auf dem besonders steilen Stück der Abfahrt von Schneeberg hab ich dann unten schon recht deutlich gemerkt, dass meine Hände soviel bremsen nicht gewöhnt sind. Vom Eulentor bzw. der daneben liegenden Wüstung Reichenau ging es dann fleißig bergab zum Fuchsteich, wo der nächste planmäßige Halt wartete. Ich hatte letztens dort am Fuchsteich einen schönen Rastplatz gesehen. Und als ich dann dort so meinen Radler trank, fing es an zu grollen - ein Gewitter zog auf. Da ich das Gewitter nicht unbedingt im Wald erleben wollte, bin ich fix los und dann ging’s zügig bergab. Nach einem Stück Weg kommt von links der überregionale Radweg „Radroute Sächsische Mittelgebirge“,  der bis hinein nach Cunnersdorf der Route meiner Tour entspricht. Kurz danach kommt der Taubenbach von rechts und ab da heißt das Bächlein nebenan dann „Cunnersdorfer Bach“.

 

Auf die eigentlich geplante andere Rast an der Katzsteinbaude (hier hab ich dieses Jahr schon zweimal sehr gut gegessen) hab ich dann lieber gleich verzichtet, da mir auf dem Radweg schon die die starken Gewitterwinde entgegen bliesen. Im danebenliegenden Waldbad hatte der Schwimmmeister gerade Gäste alle aus den Schwimmbecken geholt, so war das mit dem Baden auch erledigt. Aber am Himmel zeigte sich etwa in Richtung Königstein immer noch eine helle Stelle und ich dachte, ich komm vor dem Gewitter noch weg. Aber dann in Cunnersdorf, kurz vor dem Ortsausgang in Richtung Bielatal hat es mich doch noch eingeholt. Und es fing gleich ganz stark mit Regnen an - ich konnte mich gerade so noch unter einen Schauer an einem alten Sägewerk retten. Obwohl der Schauer schon etwas eingefallen war, fand ich für mich und mein Fahrrad gerade so noch ein trockenes Plätzchen. Nach dem Gewitter ging es dann an herrlich frischer Luft und über "dampfende" Straßen hinab ins Bielatal (im Wald natürlich mit Licht) und in diesem um den Quirl herum bis zur Elbe in Königstein. Den Rest zurück nach Pirna bin ich dann auf dem Elberadweg gefahren, erst bis Rathen linkselbig und dann von Rathen über Stadt Wehlen bis Pirna auf der rechten Elbseite. In Pirna dann ncoh schnell über die Elbbrücke und da stand ja am Bahnhof mein Auto. Meine Radelstrecke war 52 km lang.

   

(Fotos kommen noch)

       

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