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Samstag 24.03.2012  Erste Single Radtour 2012

                                  entlang der Elbe, erst gegen und dann mit dem Strom

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

  

Im Vorfeld unserer Fahrt hatte mich Renate per Mail gefragt, ob sie auch in Kleinzschachwitz warten kann – ich konnte ihr nur nicht genau sagen, wann wir da sein werden. Am Freitag hatte ich noch zwei Anzeigen bei sz-online geschalten – von da kamen zwar keine Mitradler, aber es gab am Freitag immerhin 61 Besucher auf meiner Seite und am Samstag kamen zwei Mails, von Leuten, die es zu spät gelesen hatten und in Zukunft gern dabei sein wollen. Und Samstag früh piepste mein Handy, Jochen fragte, wo wir langfahren, da er uns von Pirna aus entgegenkommen wollte.

  

     

Am Treffpunkt waren schon da: zwei Frauen (Christine und Kerstin) und drei Männer (René, Bertram und …). René hatte dieses Mal sein Liegedreirad dabei und wir warteten noch kurz auf Jörg, den ich auf dem Parkplatz beim Fahrradabladen „überholt“ hatte. Jörg kam mit Anhänger und bot den anderen an, deren Proviant mit zu transportieren. Nachdem dann Bertrams Rucksack verstaut war, ging es (endlich) los. Wir starteten elbaufwärts bis zur Albertbrücke, wo wir über die im letzten Herbst errichtete Fußgänger- und Radfahrerbrücke auf die andere Elbseite gelangten. Am Ende der Brücke wartete schon Jochen und gemeinsam ging es erst am Käthe-Kollwitz-Ufer entlang und nach dem Umfahren des Trödelmarktes weiter auf dem Elberadweg in Richtung Bad Schandau. Wir rollten vorbei am Fährgarten Johannstadt und am Schillergarten bis zur Fähre in Kleinzschachwitz, wo Renate wartete und die ersten schon mal für kleine Königstigerinnen unterwegs waren.

   

Weiter ging es im Elbtal über Pirna bis zum Biergarten in Obervogelgesang, wo wir das erste Mal rasteten. Ich denk, ich schau nicht richtig, steht doch Katrin, meine „kleine Schwester“ auf einmal neben mir. Sie machte mit ihrem Freund auch eine Radtour. Nach der ersten Stärkung bei etwas Essen und dem obligatorischen Radler fuhren wir weiter auf dem Elberadweg bis Pötzscha und dann weiter linkselbig über das Bergauf und –ab hinter der Bahnlinie bis nach Oberrathen. Dort bogen wir dann schiebend auf die Klangterasse ein und genossen in Sichtweite des Amselgrundes und der Bastei auf der Wiese im Sonnenschein liegend unsere Mittagsrast mit Picknick. Als wir dann so langsam anfingen, träge zu werden, gab’s das Startsignal und wir rollten zur Fähre.  Für den Rückweg nahmen wir wie geplant bis Pirna die andere Elbseite. Erstes Ziel war der Marktplatz von Wehlen, wo wir beim Italiener Halt machten. Neben gutem Eis gibt’s dort das Honigbier – immer eine Lecke.

  

Jochen hatte wohl zum Abend noch etwas vor und verabschiedete sich hier. Weiter ging's auf dem Elberadweg bis nach Pirna – und irgendwo wollten wir noch die Reste vom Mittagspicknick alle machen. Die Rampe zum Haltepunkt Pirna-Copitz war wohl das steilste Stück der gesamten Strecke, danach rollten wir über die Eisenbahnbrücke und den neuen P+R-Parkplatz und die TREPPE zum Elberadweg.

   

  

Auf diesem kommt am Orteingang von Heidenau eine kleine Wirtschaft mit großer Terrasse und Biergarten. Da wir ja insbesondere Getränke vom Mittag übrig hatten, fragte ich einfach nach, ob es OK wäre, wenn wir uns auf der Terrasse niederlassen, dabei was zu essen kaufen und dazu unsere Getränke trinken würden. Ja, wenn wir auch mehr als in Waffeleis kaufen würden, wäre das schon OK (es waren ja auch genügend Tische frei) . Also erwartete uns die nächste Rast. Einige wollten lieber direkt zurückfahren und so ergaben sich auf Nachfrage zwei Teilgruppen, die eine radelte direkt zurück und die andere nahm auf der Terrasse Platz. Lustig daran war, dass es sich gerade 4:4 teilte. Wir saßen wunderbar in der Abendsonne und das Speisenangebot (sowohl süß wie auch herzhaft) war gut. Als wir dann endlich wieder losfuhren, grüßte schon der Abend. Bertram und Jörg kehrten kurz darauf nochmal um, weil Bertram was vergessen hatte – René war vornweg und dann eben auch weg.  

    

   

Wir steckten dann noch die Lampen und Lichter an – ich benutze das erste Mal meine reflektierenden Ärmel. Und bei langsam aber stetig zunehmender Kühle fuhren wir das verbleibende Stück zurück nach Dresden. Wir fanden es schon verrückt, wie viele Leute noch im Dunkeln auf dem Elberadweg unterwegs waren – ohne Licht oder Beleuchtung, zumeist auch ohne irgendetwas Reflektierendes an der Kleidung. Die Elbe querten wir wieder über die Albertbrücke und dann fuhren wir direkt zum Parkplatz, von wo Jörg und ich ja am Morgen gestartet waren. Hier verabschiedete sich Bertram, der sich auf der Hauptstraße noch die Eisskulpturen ansehen wollte. Zum Abschluss der Tour zeigte mein Fahrradcomputer 72 km an.

   

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