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Sa. 03.10.2015 - Leichte Herbsttour bergwärts

Wenn schon der Feiertag aufs Wochenende fiel, so konnten dann wenigsten mal alle diejenigen samstags mitradeln, die da meist arbeiten müssen. Als Treffpunkt hatte ich dieses Mal den Parkplatz vorm Lidl in Dresden – Bühlau (Bautzner Landstraße 112 = ehem. Straßenbahnhof) gewählt. Die Anreise konnte bequem mit der Straßenbahn [Linie 11] bis zur Haltestelle Hegereiterstraße in Dresden – Bühlau erfolgen und für die Autofahrer gibt es hinter dem Lidl-Parkplatz einen P+R-Parkplatz, dort kann man kostenfrei und ohne Begrenzung parken. Die von mir vorgeschlagene Bahn [DD-Zschertnitz. ab 08:54 / DD, Hbf ab 09:07 / DD, Postplatz ab 09:15 / DD, Albertpl. ab 09:26] kam 09:42 Uhr in Bühlau an und so waren wir pünktlich zum Treff um 09:45 Uhr alle da. Wir warteten noch die nächste Bahn ab.

Kurz nach 10:00 Uhr starteten zehn Leute zur Radtour auf den Schwedenstein. Vom Treffpunkt in Bühlau fuhren wir vor zur Hegereiterstraße und überqueren an der Ampel die Bautzner Landstraße. Dann ging es rechts ab in die Königsberger Straße, auf der wir bis zu den quer über eine der Kreuzungen aufgestellten Pollern fuhren. Hier ging es links ab (die Poller stören ja zum Glück den Radfahrer recht wenig) in die Großschönauer Straße und schon kurz darauf erreichten wir den Heidemühlweg.

In diesen bogen wir links ein und fuhren in die Heide. Dort hielten wir uns gleich leicht rechts, ließen den Zweienweg links liegen und gelangten schnurstracks zum um Nachtflügel. Auf dem Nachtflügel und dem anschließenden A-Flügel ging es ostwärts bergauf und bergab quer durch die Heide bis wir dann kurz vor Großerkmannsdorf auf die Gabel stießen und auf diese leicht nach rechts einbogen, Die Gabel führte uns bis zur Ullersdorfer Landstraße. Auf diese ging es ein kleines Stück am Rande der Heide entlang und dann an den ersten Häusern von Großerkmannsdorf links in einen schmalen Weg (Durchfahrt nur für Fußgänger/Radfahrer) hinein. Zwei besonders „schnelle“ Radler waren daran schon vorbeigefahren und mussten umkehren.  Aus dem schmalen Weg wurde kurz darauf der Jagdweg und weiter ging es quasi im Zickzack durch die Neubausiedlung bis zum Goetheweg. Von diesem bogen wir rechts ab und erreichten den Radweg in der Goldbachaue, auf dem wir mitten in der Natur entlangradelten. Am Ortseingang von Radeberg fuhren wir auf Anliegerstraßen durch ein Wohngebiet (70/80er Jahre) und geradeaus über die Wagnerstraße,  dann ging es links über den  Fröbelweg bis zur Schillerstraße und auf dieser bis über die Bahnbrücke. Hier fuhren wir gleich rechts in die Mühlstraße. Weiter unten, da wo die Mühlstraße nach links abbiegt und zur Pestalozzistraße wird, lockte uns ein beschilderter Radweg direkt hinunter ins Rödertal. Die Brücke über die Röder war leider gesperrt und so rollten wir vor zur Dr.-Albert-Dietze-Straße. Auf dieser ging es über die Röder und danach in die Röderstraße. Hier gibt es einen ordentlichen Radweg und wir fuhren im großen Linksbogen bis zur Stolpener Straße. Hier fragte Susann, ob wir auch über die Wasserstraße fahren würden, da hatte sie im Frühjahr mehrmals dienstlich zu tun.  Wir überquerten die Stolpener Straße mit einem Links-rechts-Schwenk und folgten dem ausgeschilderten Radweg in die Seitenstraße. Und es war die Wasserstraße. Auf dieser fuhren wir vorbei am Stadtbad und dann weiter in die Langbeinstraße, auf der wir die Pulsnitzer Straße überquerten. Auf dem anschließenden Landwehrweg fuhren wir vorbei an den Kleingärten und einem schönen Rastplatz mit Holzfiguren bis vor an die Badstraße. Ab hier gibt es an der Straße nach Ottendorf einen Radweg, auf dem wir geradeaus bis zum Radeberger Ortsteil Feldschlösschen und noch halb in den Ort hinein radelten. Warum hier urplötzlich der Radweg endet und man gezwungen wird auf der Staatsstraße (= Autobahnzubringer) weiterzufahren, bleibt wohl das Geheimnis der Kommunalpolitiker. An der Gabelung kurz vor dem Ortsende verließen wir den Autobahnzubringer und  fuhren halb rechts auf der Kreisstraße nach Wachau. Hier geht es rel. lange immer geradeaus durch den Ort durch und irgendwie verpassten wir den Abzweig der Straße nach Lichtenberg. Spätestens als die Straße den Grund des Dorfbaches verließ und der Ort endete, war mir klar, dass wir zu weit gefahren waren. Immerhin sah man schon fast in Greifweite die Brücke über die Autobahn. Aber mein Navi meinte, der (asphaltierte) Ahnwandweg würde bis zur Lichtenberger Straße durchführen (später sahen wir, er ging gar noch weiter entlang des Dorfes – da kann man sicher ein nächstes Mal eher abbiegen und verfehlt so nicht den Abzweig) und so ging es zur geplanten Route zurück. Auf der Lichtenberger Straße unterquerten wir die Autobahn A4 (man ist es daneben laut) und fuhren bergauf in das Waldstück hinein. Jetzt musste ich handeln, wenn wir unsere erste Rast noch vor der großen Mittagsrast auf dem Schwedenstein machen wollten. Am Ende des Waldstücks wollte ich eigentlich nur auf die anderen warten, da lockte uns eine herrliche sonnenbeleuchtete Wiese am Straßenrand zur Rast. Wie meist hatten wieder alle etwas zum Picknick dabei und es wurde alles Mögliche hin und her getauscht. Nachdem wir uns gut gestärkt hatten, ging die Tour weiter und wir fuhren hinab nach Lichtenberg. Auch hier radelten wir fast ganz durch den Ort durch. Es folgt ein kurzer Anstieg nach halb links und wir gelangten am Ortsausgang auf einen schönen parallel zur Straße verlaufenden Radweg, auf dem wir erst noch ein Stückchen bergauf fuhren, um dann nach Pulsnitz hinab zu rollen. Hier geht es erst vor zur Radeberger Straße und mit dieser über die Bahnschienen, dann über die Pulsnitz (ja, das Flüsschen heißt so wie der Ort) und durch das schöne Gelände vom Schloss. An dessen Ausgang kamen die leeren Flaschen in den Glascontainer und weiter ging es über die Großröhrsdorfer Straße hinweg in den Kastanienweg. Der ist echt steil und so schoben wir ein bisschen, um dann quer durch das Wohngebiet bis zur Waldstraße zu radeln. Auf der Waldstraße ging es nach Ohorn, wo wir nach links in die Weberstraße und dann in die Pulsnitzer Straße einbogen. Entgegen der Wegweisung zum Schwedenstein blieben wir noch ein Stück auf der Pulsnitzer Straße und bogen dann nach rechts in die Straße „Am Pflegeheim“ ab. Auf dieser fuhren wir stetig bergan bis zur Gickelsbergstraße. Nach einem kurzen Stück auf dieser zweigt rechts der Feldweg zur Kohlicht ab, auf der wir immer am Ortsrand von Gickelsberg bis zur Auffahrt auf den Schwedenstein fuhren. Ich wollte hier die Senke in Gickelsberg umfahren, durch die die Straße führt, denke aber, dass ich das nächste Mal wieder auf der Straße bleiben werde. Es folgte der kurze aber sehr steile Anstieg hinauf auf den Schwedenstein, dem Ziel unserer Tour. Hier im Bergrestaurant Schwedenstein kehren wir gemütlich ein und acht der zehn Radler nutzen die Chance, den Aussichtsturm zu besteigen und die tolle Aussicht zu genießen. Wir saßen an einer großen Tafel im Biergarten und hielten Mittagsrast (Pause ca. von 14:10 Uhr bis 15:20 Uhr).

Unser Rückweg führt uns zuerst vom Schwedenstein hinab nach Steina und dann auf der Pulsnitzer Straße durch die Eichert, eine größeren zusammenhängenden Waldstück. In der Eichert war dann Obacht geboten, ging es doch „unten“ kurz vor der Brücke über das Hahneflüsschen nach rechts ab (2011 waren da ganz paar „Eilige“ schon ein ganzes Stück über die Brücke hinweg bis auf den „Gegenhang“ gefahren und mussten dann umkehren). Entlang des Baches fuhren wir hinunter zur Siedlung und dann parallel zur Kamenzer Straße entlang der Teiche bis zum Spittelweg und dann weiter auf der Kamenzer Straße wieder nach Pulsnitz hinein. Dann ging es rechts zum Bahnhof und nach diesem über die Bahngleise und die nächste Straße links hinein. Auf der Feldstraße gelangten wir zur Bachstraße, die uns vor an die Dresdner Straße führte. Hier fuhren wir nach links und wieder über die Pulsnitz bis zur Einfahrt zum Schloss. Doch dieses Mal ging es vor dem Einfahrtsportal nach rechts auf dem Damm vom Schlossteich. Hier fuhren wir immer am Wasser entlang bis zur Vollungstraße und auf dieser bis zur Großröhrsdorfer Straße. Nach einem kurzen Stück auf der Großröhrsdorfer Straße beginnt linker Hand der Radweg, der am Bahnübergang abbiegt und neben der Bahnstrecke entlang führt.  Wieder an der Kreisstraße unterquerten wir mit dieser die Autobahn erreichten Großröhrsdorf. Kurz nach der Aral-Tankstelle ging es dann rechts ab zum Bahnhof. Die Straße um die Brauerei (Böhmisch Brauhaus) herum ging mir zu sehr bergauf, so rollten wir bis zur nächsten Querstraße. Diese endete allerdings an der Kirche, wo wir die Räder auf dem Weg zwischen Kirche und Friedhof hindurchschoben. Direkt am Fuße der Kirche beginnt die Lange Straße, auf der wir immer entlang der Großen Röder in Richtung Radeberg fuhren. Nach einem Stück parallel zum Mühlgraben (hier kam uns ein toller Hot Road entgegen) ging es scharf links und gleich darauf wieder nach rechts in die Wasserstraße. Nach einem kurzen Stück auf dieser fuhren wir nach links über die Brücke zur Radeberger Straße (S 158), über diese hinweg auf den parallelen Radweg. Auf dem Radweg ging es erst unter der Bahnbrücke hindurch und danach nach links in Richtung Kleinröhrsdorf.  An dessen Orteingang geht es nach rechts und am Ende der Siedlung erwartete uns unsere dritte Rast. Leider war unser „Tisch“ von der Tour 2011 (ein großer Baumstumpf) mittlerweile so zugewachsen, dass wir dann lieber daneben auf dem Weg im Stehen rasteten. Hier am Ende der Siedlung beginnt der Radweg entlang der Staatsstraße 158, der bis nach Radeberg führt. Dabei geht es erst leicht bergan und später gibt es eine kurze Umleitung über Anliegerstraßen (Schwarzer Weg und Vater-Zille-Weg), um dann wieder auf separatem Radweg vorbei am Fleischwarenproduzenten Korch und den Heinrichsthaler Milchwerken bis kurz vor die mit der S 177 zu radeln. Hier bogen wir links ab und fuhren auf dem Anliegerweg ins Rödertal zur Gaststätte Hüttermühle. Ab hier ging es dann auf der Schlossstraße unter der S 177 hindurch zum Schloss Klippenstein. Es folgte der kurze Anstieg zum Markt von Radeberg. Und dann gings es vor zur Pulsnitzer Straße, auf dieser hinab ins Rödertal und dann entlang der Brauerei hinauf zur Bahnhofsstraße. Hier wollten sich schon die ersten verabschieden, um dann „oben“ direkt nach Klotzsche und weiter nach Coswig zu fahren. Aber nach meinem Hinweis, dass wir ja noch die Straße von Ullersdorf nach Langebrück queren werden, fuhren wir dann gemeinsam weiter zum Bahnhof. Am Bahnhofsvorplatz bogen wir rechts ab und fuhren hinunter zur Heinrich-Gläser-Straße, auf der wir  erst unter den Bahngleisen hindurch und dann bis vor zur Heidestraße fuhren. Dort ging es rechts ab und auf der Heidestraße bis zur Forststraße, in die wir nach links einbogen und an deren Ende wir nach links zwischen den Kleingärten und der Garagensiedlung hindurch auf den Stallweg (oder der Alten Vier) in Richtung Heide fuhren. Nach den ersten Metern in der Dresdner Heide kommt dann von rechts der Weg vom Ortseingang (S 95) – auch hier wäre ein Abbiegen in Richtung Langebrück möglich gewesen, aber dieser Weg durch den Wald war aufgrund der hereinbrechenden Dunkelheit nicht zu empfehlen. So ging es gemeinsam weiter und kurz danach fuhren wir halb rechts in den C-Flügel. Nach einer Weile kam dann die Kreuzung mit der Ullersdorf-Langebrücker Straße. Hier verabschiedeten sich Anke, Peter und Jost, um gemeinsam über Langebrück nach Hause zu radeln. Inzwischen war es schon recht dunkel geworden, aber zum Glück hatten alle eine funktionierende Lichtanlage an ihren Rädern, so stellte die einbrechende Dunkelheit nicht wirklich ein Hemmnis dar. Weiter ging es auf dem C-Flügel bis wir kurz nach der Schonung halb links in den Weißiger Weg abbogen Das war insofern gar kein richtiges Abbiegen, weil inzwischen der ausgebaute Forstweg genauso verläuft, wie wir auch per Rad fahren wollten. Auf dem Weißiger Weg querten wir den B-Flügel sowie die Alte Eins und gelangen bis zum A-Flügel. Hier hatte ich nun im Dunkeln echt zu kämpfen, um dann mit Hilfe meines Fahrrad-Navis die vor mir liegende Kreuzung als die mit dem A-Flügel zu erkennen. Aber meine Entscheidung, hier rechts abzubiegen war genau richtig und so ging es auf dem A- Flügel und dann halb links auf dem Nachtflügel gen Dresden bis zum Zweienweg. Auf diesem fuhren wir dann schon ganz im Dunkeln ein doch recht langes Stück in nördlicher Richtung, bis wir auf den HG-Weg stießen. Hier ging es nach links, an der Forsthütte Bühlau (ehem. Baumschule) vorbei bis zum Doppel-E-Weg, in den wir nach rechts einbogen. Der Doppel-E-Weg brachte uns hinab zur Radeberger Landstraße. Diese wollte ich eigentlich überqueren, um dann über den Jägerpark zum Waldschlösschenareal zu fahren, aber aufgrund der fortgeschrittenen Dunkelheit nutzten wir dann lieber den Radweg parallel zur Fischhausstraße bis zur Radeberger Straße. Auf dieser ging es dann bis zur nördlichen Einfahrt ins Waldschlösschenareal, das wir eher seitlich auf dem Sudhausweg durchfuhren, um dann auf die Waldschlösschenstraße zu gelangen und auf dieser vor zu Bautzner Straße zu fahren. Hier ging es an der Ampel gerade drüber und dann in einem großen Zick-Zack hinab zur Waldschlösschenbrücke und auf dieser auf die andere Elbseite. Hier fuhren wir noch gemeinsam die Rampe zum Käthe-Kollwitz-Ufer hinab und an der Ampel verabschiedeten sich zwei der Mädels. Sie wollten direkt in Richtung Strießen radeln. Wir anderen – sozusagen der Rest – fuhren dann noch hinab zum Elberadweg und auf diesem bis zum Fährgarten Johannstadt, dem Zielpunkt unserer Radtour. Als wir da so gegen 18:45 Uhr ankamen, hatte der Fährgarten noch geöffnet und so gab es zur Auswertung der verschiedenen Fahrrad-Computer und Fahrrad-Navis noch einen Absacker.

Noch mal zur Erinnerung, in der Tourbeschreibung stand als Vorausschätzung: … ca. 67 km lang. Ankunft am Fährgarten ca. 18:25 Uhr. Am Ende standen dann 74 km Gesamtstrecke bei einem Schnitt von 13,6 km/h und immerhin 640 Höhenmeter auf meinem Fahrrad-Computer.

 

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