* Gefällt Dir diese Homepage oder meinst Du es besser zu können? Erstelle deine eigene kostenlose Homepage jetzt! *

< zurück zur Übersicht >

Samstag 02.03.2013, Anradeln  2013: leichte Radtour

                                  Dresden – Coswig – Dresden

Treff war 09:45 Uhr in Dresden auf dem Elberadweg

                                  vorm "Augustusgarten am Narrenhäusl"

 

Ja, wir waren anradeln – und wer jetzt denkt, es ist doch noch Winter, für den hab ich mal bei mir zu Hause im Hof ein Foto kurz vor der Abfahrt zur Radtour geschossen. Ja, es liegt Schnee, aber nur am Rand – die Wege sind frei.

  

   

Und genau so war es auch unterwegs: Anradeln - bei Sonnenschein und freien trocknen Radwegen. Kurz vorm Start kam eine SMS von Kerni, sie würde mit Ronald per Zug nach Meißen kommen und sich uns dann anschließen wollen. Wir starteten zu zweit – Kathrin wartete schon (Jörg hatte kurzfristig noch eine Schicht zum Samstag bekommen) und schon traditionell ging es auf dem Elberadweg von Dresden in Richtung Meißen.

Vom Narrenhäusl ging’s auf dem Elberadweg zuerst rechtselbig bis nach Pieschen, wo uns mit der Hafenbrücke der erste Anstieg erwartet. Am Ballhaus Watzke vorbei fuhren wir dann weiter durch den Flutgraben nach Kaditz und auf der Flügelwegbrücke über die Elbe.  Am Cottaer Ruderhaus waren die Ersten mit nem Boot auf der Elbe – aber offensichtlich nur ganz kurz, als wir vorbeifuhren, wurde gerade angelandet. Weiter ging’s auf dem Elberadweg bei recht starkem Gegenwind vorbei an der Windmühle Gohlis bis zum Alten Fährhaus in Niederwartha , wo wir letztes Jahr schon ein paarmal gut eingekehrt waren.

   

    

Diesmal lockte das Essen vom Tagesangebot – Leber mit Kartoffelbrei. Als wir ein Weile nach unserer Bestellung das Klicken der Mikrowelle hörten, ahnte ich nichts Gutes – und so war dann die Leber auch recht hart (ich weiß nicht, ob sie aus der Mikrowelle kam oder einfach nur zu dünn geschnitten war). Kurz vorm Aufbruch klingelte mein Handy – Kerni und Ronald waren schon im Zug nach Meißen.

 

Wir nutzten als nächstes die niederwarthaer Elbbrücke und blieben dann auf dem Elberadweg, um die „Entgegenkommer“ nicht zu verfehlen.  Der Gegenwind fraß weiter unsere Kräfte – ich ha dann Kathrin immer mal in meinen Windschatten geschickt. Die Elbe hatte noch reichlich Wasser – im Bereich vom Biergarten Scoopi war sogar noch Dreck und Schlamm auf dem Weg. Besonders gut sah man den hohen Wasserstand dann im Bereich der Gauernitzer Elbinsel, wo der Nebenarm beim Kanuverein Coswig fast bis an den Elberadweg heranreichte.

    

  

   

Kurz vor der alten Elbfähre Brockwitz kamen und dann Kerni und Ronald entgegen und unser Leiden hatte ein Ende. Rückzu rollte es viel leichter (s. Foto oben). Eigentlich wollten wir beim Scoopi einkehren. Doch dort war unten das Tor zu, also fix auf der neuen Zufahrt nach oben – der Chef war gerade am Tor und ärgerte sich offensichtlich, dass er gerade heute bei dem schönen Wetter seinen Biergarten zu hatte – doch eine größer Feierlichkeit in seiner anderen Gaststätte  bedurfte dort seiner ganzen Aufmerksamkeit.  Er fragte noch, ob wir nur was trinken wollten (ich glaub da hätte er sogar für uns kurz geöffnet) und bot uns an, in seiner anderen Gaststätte (ca. 400 m weit weg) auch etwas zu essen. Doch die Mädels waren da schon wieder in Richtung Elbe unterwegs. So sind wir in Altkö eingekehrt. Das war aber nicht so toll – langsame Bedienung, Kaffee in der Tasse und auf der Untertasse  da haben wir uns den Test, wie lange das zweite Bier braucht, einfach mal gespart und sind zur Verabschiedung bei "Watzkes" in den Biergarten eingefallen, der voll im Sonnenschein lag.

   

   

Nach dem zweiten Sonderbier (Samstags ist da immer „Sonderbiertag“) kroch so langsam die Kälte in uns hinein.

Kerni und Ronald wohnen ja in der Nähe der Hechtstraße und wollten eh dort abbiegen und Kathrin (musste noch nach Klotzsche) sah da mit der 70 und der 7 größere Chancen -  also sind wir dann alle über die Bürgerstraße und dann durch die Kleingartenanlegen links und rechts der Hansastraße geradelt. Dort verabschiedete sich dann Kathrin und kurze Zeit später waren wir bei Kerni und Ronald angekommen. Den „Rest“ bis zum Auto (Parkplatz an der Staatskanzlei)  fuhr ich dann allein. Erst ging es die Hechtstraße entlang bis zur Fritz-Reuter-Straße, dann über den Dammweg und die Königsbrücker Straße bis zum Albertplatz und von da erst auf der Glacisstraße und dann quer durch das Viertel bis zum Parkplatz an der Staatskanzlei, wo ich so gegen 17:00 Uhr eintraf.

 

Wir fuhren zwischen Dresden und Meißen eine schöne Runde – auch wenn die genaue Fahrstrecke etwas anders als geplant verlief. Alles in allem waren es 39 km - mit Mitstreitern, die gerne wieder mitfahren wollen und die mir jederzeit willkommen sind.

  

Nachtrag vom 03.März 2013 – Gestern waren wir anradeln bei trockenem Wetter, Sonnenschein und Wind – heute früh war vor dem Haus die Straße vollkommen weiß – manchmal braucht man bei seiner Terminwahl auch etwas Glück.

   

< zurück zur Übersicht >