SZ-Fahrradfest 2019
HERZLICH WILLKOMMEN auf WWW.RADELN-DRESDEN.DE
So. 05.04.2026 Oster-Radtour 2026
Am Ostersonntag trafen sich vier Fahrradenthusiasten zur Osterradtour 2026 am Fährgarten Johannstadt. Der angenehme Sonnenschein und nur mäßige Wind führten zur Diskussion, ob denn die eigentlich geplante Route durch die Heide mit ihren langen schattigen Abschnitten für so einen sonnigen Tag das Richtige wäre. Ich bot spontan den Elberadweg stromaufwärts in Richtung Pirna oder stromabwärts in Richtung Meißen an. Und wie es so ist, gab es gleich zwei Einzelwünsche - einmal Pirna (Eis essen) und einmal Meißen (in der Richtung kannte er noch nicht so viel). Also einigten wir uns dann auf die Tour stromabwärts in Richtung Meißen.
Über den Elberadweg und die Rampe zum Käthe-Kollwitz-Ufer ging es zur Albertbrücke und über diese auf die neustädter Elbseite. Bereits auf den ersten Meter des Elberadwegs war erkennbar, dass eine der Teilnehmer lieber deutlich schneller unterwegs sein wollte. Er verabschiedete sich dann am Augustusgarten und so ging es von da an zu dritt auf dem Elberadweg weiter. Es folgten die neue Passage am Hafen und nachfolgend die Strecke auf der Hafenmole einschließlich der Hafenbrücke. Nach dem Wegstück entlang der Kötzschenbrodaer Straße ging es hinab in die Flutrinne und dort gleich wieder hinauf auf den rechten Deich. Kurz vor Hornbach gibt es rechts unterhalb des Deichs einen kleinen Rastplatz, wo wir windgeschützt unsere erste Rast machten.
Weiter ging es dann am Hornbach vorbei und unter der Autobahnbrücke entlang zum Riegelplatz. Auf der wenig befahrenen Grimmstraße gelangten wir nach Altkaditz und fuhren ab da auf dem Elberadweg nach Serkowitz. Am Abzweig in Altserkowitz war der Elberadweg gesperrt (ob da wohl die schmale Brücke über den Lößnitzbach erneuert wird?) und die Umleitung führte uns durch Altserkowitz und über die Kötzschenbrodaer Straße entlang des Lößnitzbaches in der Straße des Friedens bis zu einem Abzweig nach links, wo wir nördlich der Gewächshäuser bis zu Weintraubanstraße radelten. Die offizielle Umleitung führte dann auf der Weintraubenstraße in Richtung Elbe.
Wir nutzten aber den neuen Radweg, der schräg gegenüber begann und radelten auf diesem bei nun merklichem Gegenwind parallel zur Bahnstrecke nach Fürstenhain, wo der Radweg am Ende der bisherigen Sackgasse "Am Gottesacker" anbindet. Auf dieser schmalen Straße ging es vorbei am Friedhof zur Kötzschenbrodaer Straße und auf dieser bis zur neuen Straße, in die wir nach links einbogen und auf ihr Altkötzschenbroda erreichten. Wir hatten zur Rast in Mickten uns den Biergarten vom Goldenen Anker als nächstes Ziel ausgeguckt und so fuhren wir bis zum Weg An der Festwiese und auf diesem bis zum Biergarten.
Wir erreichten den Biergarten zur Mittagszeit und so war er auch gut besucht. Für ESSEN (Brat- bzw. Currywurst & Nackensteack) und TRINKEN (Radler & Radeberger Pilsner) war also gesorgt. Jörg wollte sich noch die neu gebauten Rampen an der Niederwarthaer Brücke anschauen und Katrin fuhr mit. Ich hab daweile die Sonne im Biergarten genossen. Für den Rückweg hatten wir uns bereits abgestimmt, die gleiche Wegstrecke über den neuen Radweg am Bahndamm zu nehmen, um dort hoffentlich den Wind von hinten zu genießen. Nächstes Ziel war der Biergarten vom Ballhaus Watzke.
So ging es durch Altkötzschenbroda und anschließend über den Auenweg und die Fürstenhainer Straße zur Kötzschenbrodaer Straße und dann gleich links in die Straße "Am Gottesacker", an derem Ende der neue Radweg beginnt. Und wir hatten Glück, die ganze Strecke auf dem neuen Radweg entlang der Bahnstrecke pustete der Wind von hinten und das Radeln war ein Hochgenuß. Nach dem kurzen Versatz an der Wintraubenstraße (auf dem parallelen Radweg) ging es dann auf der Umleitungsstrecke bis zur Straße des Friedens. Warum da nebeneinander die Schilder Radweg (blau, rund), Umleitung für Radfahrer (gelb rechteckig) und Achtung Gefahrenstelle (dreieckig) mit Zusatzschild "Radfahrer absteigen" aufgestellt waren, ist absolut nicht nachvollziehbar, deutet allerdings auf erhebliche Defizite in der Fachkunde bei der zuständigen Verkehrsbehörde hin.
Auf der Straße des Friedens ging es dann durch Altserkowitz bis zum Elberadweg und auf diesem nach Altkaditz, wo wir dieses Mal der neuen Wegführung des Elberadweges folgten und durch die Deichscharte zur Elbe führen. Weiter ging es entlang der Elbe - erst unter der Autobahnberücke hindurch und dann entlang des Klärwerkes bis zur Scharfenberger Straße und auf dieser bis zur Washingtonstraße, die wir versetzt kreuzten, um weiter auf der Scharfenberger Straße bis zur Elbe zu Radeln. Dort ging es links ab in die Böcklinstraße, auf der wir die Flutrinne durchquerten, um anschließend entlang der Kötzschenbrodaer Straße bis zum Ballhaus Watzke zu gelangen.
Am Ballhaus Watzke wird der Holzbalkon mit Fluchttreppe erneuert, derzeit steht da eine provisorische Fluchttreppe in Gerüstbauweise herum und blockiert den Eingang vom Elberadweg. Also fix drumherum gelaufen (die Räder lassen sich am Geländer entlang des Elberadwegs prima anschließen - und man hat sie da vom Biergarten aus "im Blick") und auch gleich einen freien Tisch zur Elbe gefunden. Wir haben da beim aktuellen Monatsbier (Geheimbier im April) die Sonne genossen.
Und dann ging es zurück zum Startpunkt unserer Tour. Da sowohl ab Albertbrücke als auch ab der Augustusbrücke linkselbig der Radverkehr stromauf auf einem Angebotsstreifen auf der Fahrbahn geführt wir und uns das nicht so sehr sicher ist, war der Plan, die andere Elbseite über die Waldschlösschenbrücke zu erreichen. Als wir allerdings nach der Prießnitzmündung die Elbfähre Johanna sahen, war das die Alternative für Katrin und mich. Die Fähre war allerdings gerade abgefahren und so dauerte es etwas, bis wir das ander Ufer erreichten, wo Jörg bereits auf uns wartete. Er hatte den Weg über die Waldschlösschenbrücke genommen und war so viel schneller als wir.
Am Ende der Tour standen 32 km und immerhin 120 Höhenmeter auf meinem Fahrradcomputer - für die erste Radtour völlig ausreichend.
